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Multiconsult AS erstellt Visualisierungen schnell und kostengünstig

Multiconsult AS, eines der führenden Beratungsunternehmen für Ingenieure und Konstrukteure in Norwegen und Skandinavien, wurde für die Entwicklung eines Entwurfs im Frühstadium und die Simulierung des Projekts beauftragt. Seit fast 100 Jahren nimmt Multiconsult bereits eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von einigen der wichtigsten norwegischen Projekte ein. Die Firma setzt dabei seit über einem Jahrzehnt auf Autodesk Building Information Modeling (BIM) Lösungen wie Civil 3D und Revit Software-Produkte um die Projektplanung und Dokumentation zu verbessern. Für die Entwicklung konzeptioneller Entwürfe und Visualisierung hat Multiconsult im Jahr 2011 auch InfraWorks Software implementiert.

Die Herausforderung

„Bei dem Projekt ging es um mehr als nur den Ausbau einer bestehenden Straße“, erklärt Multiconsult-Projektleiter Birger Opgard. „Unsere Studie umfasste auch die Erforschung anderer Streckenführungen für die Teilabschnitte der Straße und diverser anderer Standorte für die Flussüberquerung. Im Übrigen war die Präsentation des Vorentwurfs in Form von 3D-Projektvisualisierungen eine der Projektvorgaben der NPRA.“

Ansicht einer Schrägkabelbrücke mit einem Turm aus 1 von 12 vorgeschlagenen Straßenprofilkörpern.


Die Lösung

Multiconsult verwendet InfraWorks, um schnell und kostengünstig über ein einziges Modell mehrere Alternativen von Projektvorentwürfen zu präsentieren, die im Kontext der bestehenden Umgebung gezeigt werden können. „In Norwegen erwarten und verlangen die Kunden zunehmend den Einsatz von 3D-Modellen“, erklärt Philip Hon, Straßenbauplaner und BIM-Koordinator bei Multiconsult. „Mit geringem Aufwand können wir dank InfraWorks Modelle erstellen, die unsere Entwurfskonzepte für Verkehrswege und Infrastruktur im Kontext der Umgebung simulieren und die Ergebnisse unseren Kunden und anderen Projektbeteiligten in Form hochwertiger Projektrenderings und Animationen präsentieren.“

Der Teufel steckt im Detail

Üblicherweise wurden Projektsimulationen für konzeptuelle Verkehrs- oder Infrastrukturprojekte bei Multiconsult mithilfe von 3D-Modellierungssoftware erstellt, wie sie normalerweise für den detaillierten Entwurf verwendet wird. Einzelne Komponenten des Projekts – z. B. Straßen, Brücken und Tunnel sowie die bestehende Umgebung – wurden mithilfe einer Reihe von Softwareanwendungen modelliert. Anschließend wurden diese einzelnen Entwurfselemente in ein Werkzeug für 3D-Architekturvisualisierung importiert, das innerhalb von Multiconsult weit verbreitet war.

„Der Zeit- und Arbeitsaufwand zum Generieren von Visualisierungen wurde mit zunehmender Fläche und Komplexität des Projekts exponentiell größer. Außerdem mussten Änderungen am Entwurf immer in den ursprünglichen Modellen vorgenommen werden. Danach mussten wir jedes Mal die Visualisierungen neu erstellen“, berichtet Hon. „Für Vorentwürfe ist diese hohe Detailgenauigkeit aber gar nicht notwendig. In der frühen Planungsphase wird sie sogar zur Belastung.“

Weitere Ansicht der Schrägkabelbrücke.


Mithilfe von InfraWorks konnte Multiconsult aus den vorhandenen 2D-CAD-, 3D-Modell-, GIS- und Rasterdaten ein großes Modell der Umgebung erstellen und anschließend seine konzeptuellen Entwurfsalternativen in diesem einzelnen Modell entwickeln und beurteilen. Ausgangspunkt für das Team waren digitale Geländemodelle der Projektfläche, die sich über ungefähr 30 Quadratkilometer erstreckt. Auf diesem Gelände wurden 2D- und 3D-Daten zusammengeführt und projiziert, die bestehende Gewässer, Brücken, Schienenwege, Straßen, Straßenkreuzungen und Autobahnkreuze sowie Gebäude darstellen. „Zu den GIS-Daten gehörten Gebäudegrundfläche und -höhe, und der Kunde hat verlangt, dass vorhandene Gebäude in unserem Konzeptmodell mit ihrer tatsächlichen Höhe abgebildet werden“, berichtet Hon. „Damit also das Modell realistischer aussah, haben wir sogar Funktionen innerhalb von InfraWorks genutzt, um zufällige Dachmuster und Gebäudefassaden zu definieren.“

Sobald das Basismodell der bestehenden Umgebung vollständig war, konnte Multiconsult einige Entwurfselemente importieren, die in frühen Phasen in anderen Softwareanwendungen entwickelt worden waren, z. B. Modelle für die neue Brücke über den Glomma-Fluss und 3D-Straßenachsen aus einer Softwareanwendung, die in Norwegen häufig für Straßenentwürfe verwendet wird. Nachdem die Straßenachsen platziert waren, konnten die Planer den importierten Straßenachsen mithilfe von Drag-and-Drop-Funktionen in InfraWorks Straßentypen zuweisen (z. B. baulich getrennte Schnellstraßen im Gegensatz zu lokalen Straßen). Außerdem konnte das Team dank Drag-and-Drop-Stilen für bestehende Tunnel und Brücken ganze Tage an Arbeitsaufwand einsparen, weil Tunnelportale und Brücken nicht modelliert werden mussten.

Weitere Ansicht der Schrägkabelbrücke.


„Dank InfraWorks mussten wir das Modell nicht mit detaillierten Straßenmerkmalen wie Seitenstreifen oder Gefälle zum bestehenden Gelände überladen“, berichtet Hon. „Das Modell enthielt lediglich stilisierte Versionen von Straßentypen, was für einen Vorentwurf mehr als ausreichend ist.“ Außerdem konnte das Team mit InfraWorks neue konzeptuelle Entwurfselemente direkt in der Software skizzieren (z. B. Landschaftsmerkmale hinzufügen) oder vorhandene Merkmale bearbeiten (z. B. Gebäude „abreißen“, die auf dem Weg der neuen Straße stehen). Zusätzlich konnte Multiconsult Hyperlinks zum InfraWorks-Modell hinzufügen und so Straßenprofilkörper im Modell mit Profilzeichnungen von Straßen und Gelände verknüpfen. Dadurch waren die Daten in Kundenmeetings immer schnell verfügbar.

Das dabei entstandene Modell enthielt Vorentwurfsalternativen für die Achsen, Brücken, Tunnel und Autobahnkreuze. „In diesem einzelnen InfraWorks-Modell entwickelten wir 17 mögliche Straßenalternativen und acht verschiedene Entwürfe für die neue Brücke über den Fluss“, berichtet Hon.„Trotz der großen Datenmenge konnten wir sowohl während unserer Entwurfsarbeiten als auch bei den Präsentationen vor dem Kunden nahtlos durch das Modell navigieren.“

Entwurfsänderungen wurden auf zwei Arten durchgeführt: durch direkte Anpassung von Entwurfselementen im InfraWorks-Modell oder gegebenenfalls durch Aktualisierung der Quelldaten (beispielsweise Straßenachsen). Danach wurden einfach die Datenquellen in InfraWorks aktualisiert, um das Modell auf den neuesten Stand zu bringen. „Durch die Verknüpfung der Datenquelle mit dem Modell konnten Änderungen, die wir an den ursprünglichen Datenquellen vorgenommen hatten, automatisch übernommen werden“, erklärt Hon.

Vergrößerte Ansicht der Brückenkonstruktion.


Visuelle Kommunikation

Bei den Baubesprechungen mit NPRA und den betroffenen Gemeinden konnten die am Projekt interessierten Parteien aufgrund des InfraWorks-Modells eine virtuelle Darstellung der Entwurfspläne von Multiconsult begutachten. „Mit InfraWorks konnten wir unsere Entwurfsvorschläge für die Straßenprofilkörper mit visuellen Methoden vermitteln und zeigen, wie verschiedene Entwurfsalternativen in der realen Umgebung aussehen würden,“ erklärt Multiconsult-Verkehrsplaner Jan Orsteen. „So konnten wir beispielsweise im Modell virtuell eine Kamerafahrt zur Flussüberquerung durchführen, sodass alle sehen konnten, wie sich die verschiedenen Optionen für die Brücke aus diversen Blickwinkeln und von verschiedenen Standorten gesehen präsentieren.“ Oder wir konnten einen Bereich vergrößern, in dem üblicherweise Verkehrsstaus auftreten, und dem Kunden unsere Ideen für die Verbesserung des Verkehrsflusses vorführen.“

Multiconsult verwendete das InfraWorks-Modell auch, um hochauflösende Standbilder und Animationen zu erstellen, die bei Besprechungen mit dem Kunden und Projektbeteiligten präsentiert wurden. Diese Projektvisualisierungen wurden seitdem auf der Website der NPRA und den Websites der betroffenen Stadtgemeinden und Landkreisen veröffentlicht, um den vorgeschlagenen Planungsentwurf der Öffentlichkeit vorzustellen.

Das Ergebnis

Bei den Entwurfsarbeiten von Multiconsult für das Fet-Straßenbauprojekt wurden zahlreiche mögliche Straßenführungsalternativen und Entwürfe für die neue Brücke entwickelt. Die Bauarbeiten für die ersten Phasen des Projekts begannen im Mai 2013. „InfraWorks hat unseren Planern geholfen, die Umgebung zu simulieren und unsere Entwurfsalternativen im Kontext dieser Umgebung zu präsentieren“, erklärt Hon. „Deshalb ist es uns gelungen, innerhalb der Zeit- und Kostenlimits ein Projekt bereitzustellen, das die Anforderungen unseres Kunden erfüllt.“

„Im Gegensatz zur Begutachtung von 2D-Zeichnungen und Karten bekamen wir durch die 3D-Projektvisualisierungen eine viel bessere Vorstellung davon, wie die verschiedenen Straßenprofilkörper die Landschaft verändern würden“, berichtet Projektmanager Edgar Sande. Wir haben viel positives Feedback für die Projektsimulationen erhalten und sind überzeugt, dass InfraWorks die Qualität der Machbarkeitsstudie verbessern und ein größeres Interesse für unsere Straßenplanung bewirken konnte.“ – Edgar Sande, Projektmanager, Multiconsult AS

Vorgeschlagener Ausbau der vorhandenen, durch Ampeln geregelten Kreuzung.


„Endlich haben wir ein Werkzeug, mit dem unser Team schnell viele verschiedene Vorentwurfsalternativen entwickeln kann und das unsere Kunden bei wichtigen Entscheidungen in den frühen Planungsphasen des Projekts unterstützt“, meint Opgard. „Dadurch, dass wir nicht mehr unzählige Stunden damit verbringen müssen, unseren Entwurf mit 2D-Werkzeugen zu erstellen, haben wir mehr Zeit, eine viel größere Anzahl von Planungsalternativen zu entwickeln. Außerdem können wir diese Alternativen auf Basis vorhandener Datenquellen entwickeln und vor dem Hintergrund der bestehenden Umgebung beurteilen.“

„Dank InfraWorks konnten wir qualitativ hochwertige konzeptuelle Modelle und Visualisierungen mit minimalen Aufwand erstellen“, berichtet Hon. „Außerdem hat sich durch die Software die Kommunikation mit unserem Kunden verbessert: Er kann die Pläne, die wir entwickeln, besser verstehen und Entscheidungen schneller treffen.“

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