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Architektur

Sie möchten wissen, wie andere Unternehmen Autodesk-Lösungen in Hochbauprojekten einsetzen? Erfahren Sie mehr in unseren Referenzgeschichten und -videos.

Großküchenplanung in 3D: BIM als Planungsmethode mit großem Potenzial

Planer von Großküchen konstruieren immer häufiger in 3D. Damit sich die speziellen Gargeräte von RATIONAL perfekt in die ganzheitliche Planung integrieren, liefert das Unternehmen Kunden detaillierte Revit-Modelle seiner Produkte.

„Da wir stets darauf aus sind, Abläufe zu vereinfachen und Kosten zu sparen, war es für uns ein natürlicher Schritt in Richtung BIM.“
Dr. Alexander Walter, Produktmanager Technik, RATIONAL AG

Die RATIONAL AG mit Hauptsitz in Landsberg am Lech entwickelt und produziert Geräte für thermische Speisenzubereitung in Groß- und Gewerbeküchen. Seit Kurzem bietet das Unternehmen als einer der Vorreiter in der Branche das komplette Produktprogramm als BIM (Building Information Modeling) Dateien im eigenen Händler- und Planerportal an. RATIONAL erklärt, warum sie im Einsatz von BIM so ein großes Potenzial sehen.

Der Einsatz von BIM sorgt für Planungssicherheit bei Baukosten und Bauzeiten.

Das Architekturbüro Mögel und Schwarzbach nutzt BIM von der Vorplanung bis zum Facility Management

„Dank der präzisen Vorplanung konnten wir beim THOR-Projekt den zeitlichen und finanziellen Rahmen unterbieten: Eine dichte Gebäudehülle stand zwei Monate früher als geplant – für 200.000 Euro weniger als veranschlagt. Ich bin überzeugt, dass das zu einem guten Anteil der konsequenten Planung mit Autodesk Revit geschuldet war.“ – Markus Schwarzbach, Geschäftsführer Mögel und Schwarzbach.

Mit Abriss und Neubau des Gebäudes für das Chemieunternehmen THOR hatte Mögel und Schwarzbach eine besondere Aufgabe zu lösen. Labor, Brennkammern und Büroräume mussten beim neuen Gebäudekomplex unter einem Dach vereint werden. Von Anfang an war klar, dass die Planung aufgrund der Vorgaben und Sicherheitsbestimmungen komplex wird. Dennoch musste ein straffer Zeitplan eingehalten werden. Nicht nur deshalb war der Einsatz von BIM bei diesem Projekt von großer Bedeutung.

Virtuelle Ortstermine verkürzen Entscheidungsprozesse radikal

BIM Facility AG reduziert Entscheidungsprozesse ihrer Kunden von mehreren Monaten auf wenige Stunden

„Die Mitarbeiter der Schweizerischen Bundesbahnen brauchten nach unserer Präsentation nicht wie sonst oft ein Jahr für ihre Entscheidungen, sondern wussten nach drei Stunden, was sie wollten.“ – Patrick Kuhn, Geschäftsführer BIM Facility AG

Die BIM Facility AG führte die bei der SBB für den Umbau des Basler Bahnhofs verantwortlichen Mitarbeiter drei Stunden lang virtuell durch den Westflügel des denkmalgeschützten Bahnhofs. Dort konnten sie die nachgebildeten Texturen der Wand- und Bodenoberflächen, den Einfall des Lichts durch die historischen Oberlichter als auch den Strom der 120.000 Passagiere, die den Bahnhof jeden Tag nutzen, sehen und erleben, wie im echten Leben. Änderungen, wie zum Beispiel die Platzierung einer Werbefläche oder einer Informationstafel, konnten sie sofort aus jeder gewünschten Perspektive überprüfen.

Von Seeigeln und Robotern

Die Universität Stuttgart nutzte Autodesk Revit als zentrale Projektplattform für den Demonstrationsbau Forstpavillon

„Im aktuellen Planungsprozess hat sich der Einsatz von Autodesk Revit als Tool und Informationsplattform bewährt, da es sehr komplexe Geometrien aufnehmen kann und daraus jederzeit Pläne generiert werden können.“ - Tobias Schwinn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Computerbasiertes Entwerfen (ICD) an der Universität Stuttgart

Im Rahmen des EU-Forschungsprojekts „Robotik im Holzbau“ entwickelte die Universität Stuttgart unter der Leitung des Instituts für Computerbasiertes Entwerfen (ICD) den Forstpavillon, der ab Mai 2014 auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd ausgestellt wurde. Mit diesem Demonstrationsbau aus Buchenplatten sollten neue Methoden der digitalen Planung und der robotischen Fertigung von Holzleichtbaukonstruktionen erforscht und demonstriert werden.

Fassadenrekonstruktion mithilfe CNC gesteuerter Fertigungsanlagen

PRONAG nutzt BIM-Technologie, um spätgotische Fassade des Rathaus Wesel zu rekonstruieren

„Insgesamt wurden in der Projektdatei über 350 Pläne, ca. 800 Bauteillisten und mehr als 2250 Ansichten generiert, die das Datenvolumen auf ca. 200 MB ansteigen ließen. Der Softwarearchitektur von Revit war es zu verdanken, dass dennoch kein Performanceverlust während der Projektbearbeitung spürbar war.“

PRONAG mbH setzt auf die vollständige 3D-Datenmodellierung mittels BIM-Technologie von Autodesk. Mithilfe CNC gesteuerter Fertigungsanlagen, die direkt mit 3D-Daten aus Revit versorgt wurden, gelang es dem Unternehmen die Fassade des Rathauses in Wesel zu rekonstruieren. Selbst komplexe ornamentale Bestandteile wurden als 3D-Laserscandaten eingefügt. Damit konnte das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Gebäude wieder aufgebaut werden.