Software kaufen oder mieten: Welche Lösung ist besser für Ihr Kleinunternehmen? [Infografik]

Von Kylee Swenson
- 31. Jan 2014 - 1 min-LEKTÜRE

Es ist der Traum jedes Kleinunternehmers: genug Zeit und Geld zu sparen, um sich einen Urlaub leisten zu können. Eine ganze Woche lang. Womöglich sogar auf einer  Palmeninsel irgendwo in den Tropen …

Das ist gar nicht so unrealistisch, wie Sie vielleicht denken. Ersparnisse können Kleinunternehmen unter anderem durch eine Analyse ihrer Investitions- und Betriebskosten im Hinblick auf die Frage erzielen, wo sich die Investition in eine Anschaffung lohnt und wo es kosteneffizienter ist, die benötigten Geräte oder Ressourcen zu mieten.

Software fällt entweder unter Investitions- oder Betriebskosten, je nachdem, ob Sie eine Lizenz kaufen oder sich dafür entscheiden, Ihre Software auf Monatsbasis zu mieten. Bei Investitionskosten für Software und andere Arbeitsmittel ist zu beachten, dass sie ab einer Höhe von 410 Euro (ohne Mehrwertsteuer) bzw. 487,90 Euro (inkl. 19 Prozent MwSt.) über die voraussichtliche Nutzungsdauer verteilt werden müssen. In jedem Jahr darf dann nur die jeweilige Absetzung für Abnutzung (AfA) als Werbungskosten geltend gemacht werden (sog. lineare Abschreibung). Betriebskosten hingegen können in voller Höhe in der Buchungsperiode von der Steuer abgesetzt werden, in der sie angefallen sind.

Adobe, Microsoft, Intuit und Autodesk bieten ihre Software allesamt auf Mietbasis an. Dabei sind Steuerersparnisse keineswegs der einzige Vorteil. Auch die Vorlaufkosten für eine Mietlizenz sind deutlich geringer. Zudem können Sie je nach Bedarf jederzeit Lizenzen für weitere Arbeitsplätze hinzufügen bzw. entfernen und unter Umständen die Kosten sogar an Ihre Kunden weitergeben.

Die Infografik von Line//Shape//Space unten auf dieser Seite zeigt die Vorteile einer Mietlizenz für Ihr Kleinunternehmen auf. Sie haben Bedenken, dass Sie auf Ihre Ansprüche als Softwarenutzer verzichten müssen, wenn Sie die Lizenz nur mieten, statt sie zu kaufen? Brauchen Sie nicht. Upgrades sind in ihrem Mietvertrag enthalten, und in vielen Fällen steht Ihnen sogar ein besserer technischer Support zur Verfügung.

Fazit: Mit einer Mietlizenz sparen Sie Geld, das Sie an anderer Stelle in Ihr Unternehmen investieren können. Oder Sie können sich ein aufgeschobenes Gehalt zahlen und in der Hängematte unter den Palmen ein paar wohlverdiente Piña Coladas schlürfen.

Haben Sie schon einmal Software für Ihr Kleinunternehmen gemietet? Waren Sie zufrieden? Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion, um über Ihre Erfahrungen zu berichten.

Software kaufen oder mieten?

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