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The LiRo Group: Ingenieurbau neu gedacht

Referenzgeschichte

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VDCO und BIM im Mittelpunkt der Projekte von The LiRo Group

The LiRo Group (LiRo) ist an vielen der renommiertesten Projekte in den USA beteiligt. Mit Revit, Navisworks, InfraWorks, Civil 3D, ReCap, BIM 360 Ops und anderen Autodesk-Lösungen erzielen Lennart Andersson, Leiter der VDCO-Abteilung bei LiRo, und seine Mitarbeiter höchste Planungssicherheit und optimale Projektergebnisse.

Visionäres Design dank virtuellem Design

LiRo ist ein renommierter Anbieter von Lösungen in Baumanagement, Ingenieurbau und Architektur, der immer wieder maßgeblich an Prestigeprojekten in den USA beteiligt ist ‒ etwa am Wiederaufbau von Lower Manhattan nach den Anschlägen vom 11. September 2001 oder auch am High Line Park in New York. Der Konzern hat eine eigene Abteilung für Virtual Design, Construction und Operations (VDCO), die sich mit der Abwicklung einzelner Projekte befasst. Aber nicht nur das: Durch die ständige Erforschung neuer Technologien wird sichergestellt, dass man im Bereich VDCO und BIM dauerhaft an der Spitze bleibt.

Zur effizienteren Dokumentation und Verbesserung der Entwurfsgenauigkeit ist BIM bei vielen Firmen mittlerweile Standard. Viel seltener jedoch werden BIM-Modelle für den Austausch mit externen Projektbeteiligten herangezogen. Stattdessen erfolgen die Zusammenarbeit und Koordination mit anderen Fachbereichen und sogar die Übergabe oft immer noch über zweidimensionale Pläne. Nicht so bei LiRo.

Ihre Projekte zeichnen sich durch Zusammenarbeit und durch den Austausch von digitalen Projektinformationen und virtuellen Projektmodellen aus. Zusammenarbeit, Koordination, Visualisierung und Übergabe erfolgen direkt am 3D-Modell. Die VDCO-Abteilung hilft Bauherren bei der Ausarbeitung eigener Standards, Anforderungskataloge und Verträge für deren BIM-Projekte und bietet projektbasierte Unterstützung. Sie bietet auch Hilfestellung bei der Entwicklung von Strategien zur Integration und Implementierung von BIM-Verfahren ‒ sowohl an den eigenen Standorten als auch in der gesamten Lieferkette.

„BIM-Schulungen, in denen man die Grundlagen der Modellierung und Dokumentation in 3D lernt, gibt es wie Sand am Meer. Aber BIM ist viel mehr als nur Modellierung. Wir vermitteln unseren Kunden, wie sie das gesamte Potenzial von BIM ausschöpfen können – das geht von Entwurf, Planung und Bau bis hin zu Betrieb, Bewirtschaftung und Instandhaltung.“

 

Lennart Andersson, Leiter VDCO, The LiRo Group

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Projekt 'East Side Access'

Ein aktuelles BIM-Projekt von LiRo ist das East Side Access in New York, derzeit eines der größten Infrastrukturprojekte in den USA. East Side Access soll alle Züge aus Long Island und Queens in der Grand Central Station in Manhattan zusammenführen. Gebaut werden mehr als zwölf neue Tunnelkilometer und eine über einen halben Kilometer lange Bahnhofshalle mit zahlreichen Bahnsteigen, 50 m unter der Grand Central Station.

Mit der Planung für dieses Projekt wurde bereits in den 1960er Jahren begonnen, natürlich ausschließlich auf Papier. Nach zahlreichen Stopps und Wiederaufnahmen wurde der Entwurf in den frühen 2000ern schließlich fertiggestellt, in 2D-CAD.

Kurz darauf begannen auch die Bauarbeiten, die noch andauern. LiRo ist in einem Joint-Venture für das Baumanagement zuständig. Verschiedene Teile des Projekts wurden an unterschiedliche Bauunternehmen vergeben: Die 25 separaten Verträge und über 100.000 Pläne, die gemeinsam die Planungsunterlagen bilden, sorgen hier für eine echte Herausforderung. „Es war so, als würde man das Projekt durch ein Schlüsselloch betrachten“, so schildert Andersson anschaulich die Lage. „Niemand überblickte das Ganze.“

So modelliert man ein Megaprojekt

Als klar wurde, welche enormen Herausforderungen im „East Side Access“-Projekt steckten, wandte sich die New Yorker Verkehrsbehörde MTA 2012 an LiRo und wollte genau wissen, wie BIM in einem früheren VDCO-Projekt von LiRo eingesetzt wurde: der U-Bahn-Linie 7. Nach einer ausführlichen Besprechung wurde die VDCO-Abteilung beauftragt, das gesamte Projekt in BIM zu überführen.

Ein Megaprojekt wie East Side Access kann natürlich nicht von einem Tag auf den anderen in BIM konvertiert werden. LiRos VDCO-Experten bauten den gesamten Entwurf anhand der Originalpläne in einem Revit-Modell nach – genauer gesagt nicht in einem Revit-Modell, sondern in 125 miteinander vernetzten Revit-Modellen.

Um dabei absolute Genauigkeit zu gewährleisten, wurden einige vorhandene Bauwerke gescannt, so zum Beispiel der Madison Yard, in dem eine neue Bahnhofshalle untergebracht werden soll. „Allein dadurch fanden wir schon über 400 Problembereiche, die vor Baubeginn behoben werden mussten – und sparten der MTA damit eine Menge Nacharbeit und Geld“, erklärt Andersson.

„Dieses riesige Entwurfsmodell ist das Werk von nur vier Leuten“, so Andersson. „Wir haben zwei Jahre dafür gebraucht, aber das ist eigentlich recht wenig, wenn man das ungeheure Ausmaß bedenkt: 100.000 Pläne, 25 Verträge, Tausende von Arbeitern und Investitionen in der Größenordnung von 12 Milliarden Dollar.“

„Unsere Abteilung wurde 2010 als treibende Kraft für Innovation bei LiRo ins Leben gerufen. Unsere Aufgabe ist es, VDCO-Verfahren konzernweit zu etablieren und so LiRo zum Branchenführer in Sachen BIM zu machen. Wir haben schon sehr viel geschafft, wollen aber noch viel, viel mehr erreichen. Schließlich stehen wir erst ganz am Anfang der Möglichkeiten, die sich uns durch die digitalen Technologien bei Planung, Ausführung und Betrieb erschließen.“

—Lennart Andersson, Leiter der VDCO-Abteilung, The LiRo Group

 

Zukunftsorientiert

LiRo setzt bei allen größeren Planungs- und Baumanagementaufträgen auf BIM und ist laufend bemüht, neue Entwicklungen, Technologien und Verfahren in seine Arbeitsabläufe einfließen zu lassen. Die Tools, die das Unternehmen dafür braucht, stammen aus der Autodesk Architecture, Engineering & Construction Collection.

Mit InfraWorks können Spezialisten von LiRo beispielsweise geplante Infrastrukturbauten nahtlos in die bereits existierende bebaute Umgebung einpassen. Mit Mixed-Reality-Technologien, bei denen Hologramme des Entwurfsmodells erstellt werden, und mit Virtual-Reality-Anwendungen aus der Collection erschaffen sie beeindruckende Projektsimulationen, die der Betrachter virtuell begehen kann. LiRo erweitert auch sein Dienstleistungsangebot wie „Scan to BIM“, also die Gewinnung von BIM-Daten aus Scan-Daten, und setzt dafür Kameradrohnen ein, die den Baufortschritt überwachen. Und schließlich ist es dem Unternehmen wichtig, dass die digitalen Modelle auch für den Betrieb und die Bewirtschaftung eingesetzt werden können – und den Auftraggebern ihre Investitionen so möglichst lange erhalten bleiben.

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