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BuroHappold Engineering erzielt große Einsparungen beim Projekt Brown University IPD

FALLSTUDIE: BIM 360 DESIGN UND BIM 360 GLUE

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Bild mit freundlicher Genehmigung von Kieran Timberlake Architects
BuroHappold spart 20 % Zeit und 90 % Kosten dank BIM-Zusammenarbeit in der Cloud

Bei einem·früheren wichtigen Kunden, der PNC Financial Services Group, fragte sich BuroHappold Engineering (das gemeinsam mit dem Architekturbüro Gensler am Projekt arbeitete): „Wie baut man das „grünste“ Hochhaus der Welt?“ Und als BuroHappold den Auftrag für den Bau des legendären Millennium Dome in London erhielt, lautete die Frage: „Wie erstellen wir den größten Kuppelbau der Welt?“ Die Teammitglieder von BuroHappold stellten immer schonungslose Fragen und spornten sich an, neue Strategien zu erforschen – und sie fanden progressive Lösungen zur Bewältigung neuer Herausforderungen.

Als das Unternehmen den Auftrag für den Bau des neuen technischen Forschungszentrums der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Brown University (entworfen vom Architekturbüro KieranTimberlake Architects) annahm, machte es sich auf die Suche nach neuen Technologien und Strategien zur Umsetzung des Projekts. Das 7.500 Quadratmeter große Gebäude war für BuroHappold und Brown das erste Projekt mit integrierter Projektabwicklung (Integrated Project Delivery, IPD-Projekt ). Zur effizienten Zusammenarbeit mit internen und externen Teams entscheid sich das Unternehmen für BIM 360 Design und BIM 360.

Nach der Definition der amerikanischen Architektenvereinigung American Institute of Architects (AIA) ist ein IPD-Projekt ein Ansatz für die Projektumsetzung, der Menschen, Systeme, geschäftliche Strukturen und Gepflogenheiten in einen Prozess integriert, bei dem die Fähigkeiten und Erkenntnissen aller Teilnehmer gemeinschaftlich genutzt werden. Das Ziel hierbei ist es, die Projektergebnisse zu optimieren, den Nutzen für den Bauherrn zu erhöhen, Abfall zu reduzieren und in allen Phasen von Planung, Herstellung und Bau höchste Effizienz zu erzielen. Das sind große Worte. Paul McGilly, Regionalleiter BIM für die Ostküste der USA bei BuroHappold, formuliert es einfacher: „Es geht darum, dass Projektteams zusammenkommen und als ein Team zusammenarbeiten. Es geht darum, Wissen und Fähigkeiten miteinander zu teilen und bei der Projektausführung deutliche Verbesserungen im Hinblick auf Zeit und Kosten zu erzielen.“

Erfahren Sie, wie BuroHappold beim technischen Forschungszentrum der Brown University Technologie für die BIM-Zusammenarbeit einführte. (Video: 1:57 Min.)

Die Wahl der richtigen Lösung

BuroHappold sah sich verschiedene Möglichkeiten an und kam zu dem Ergebnis, dass eine schlanke Softwarelösung mit BIM 360 es den Teams ermöglichen würde, von mehreren Büros aus gemeinsam an Projektmodellen und -dateien zu arbeiten – zu einem Bruchteil der Kosten der anderen Lösungen. „Nach der Kostenberechnung erwies sich BIM 360 Design als sinnvoll“, so McGilly. „Die Kosten beliefen sich auf einen Bruchteil der Kosten z. B. für Panzura . . . schätzungsweise 10 % der Kosten.

„Die Teams können sich in die Projektmodelle in BIM 360 Design einklinken, und es fühlt sich an, als würden sie tatsächlich mit uns im selben Büro arbeiten“, fügt er hinzu. „Wenn wir Fragen oder Änderungswünsche an den Plänen haben, können sie diese sofort umsetzen.“

Als globales Unternehmen kann BuroHappold dank der BIM-Zusammenarbeit in der Cloud auf die Kenntnisse von Ingenieuren in seinen Niederlassungen weltweit zurückgreifen. Beispielsweise kann das Unternehmen die hoch spezialisierten Ingenieure im Büro Los Angeles für Sonderaufgaben einsetzen, ohne sie für Tausende von Dollar mehrere Monate lang nach New York zu entsenden.

Die durchgängige gemeinsame Datennutzung war bahnbrechend für das Projektteam von BuroHappold. Die BIM 360-Cloudplattform brachte 20 % Zeitersparnis und trug damit zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben der Ingenieure bei.

Erfahren Sie, wie BuroHappold beim technischen Forschungszentrum der Brown University Technologie für die BIM-Zusammenarbeit einführte. (Video: 1:57 Min.)

„Die Kosten für BIM 360 Design beliefen sich auf einen Bruchteil der Kosten z. B. für Panzura . . . schätzungsweise 10 % der Kosten.“

Paul McGilly, Regionalleiter BIM, BuroHappold Engineering

 

Nutzung von Entwurfsdaten im weiteren Verlauf

Dank BIM 360 Glue konnte das Unternehmen die Modellkoordination und Konflikterkennung in seinen Projekt-Arbeitsablauf integrieren. Die Bauleiter koordinierten die Kollisionsbehebung, indem sie Kollisionen priorisierten und dann den Konstruktionsingenieuren oder Handwerkern mitteilten, welche Probleme wann behoben werden sollten. Die Handwerker nutzten auf der Baustelle die BIM 360 Glue-App, was den Bauablauf noch effizienter machte.

„Mit BIM 360 Glue erhielten Konstrukteur und Handwerker Kollisionsberichte von den Bauleitern, markierten Probleme im Modell, schickten sie zurück an den Bauunternehmer, oder setzten sich mit dem Ingenieur oder Architekten zusammen, um gemeinsam mit dem Konstrukteur Änderungen vorzunehmen, die dieser anschließend an den Bauunternehmer schickte“, erzählt McGilly. „Wir konnten direkt in das Modell gehen und einen problematischen Bereich vergrößern, um Konflikte im Team zu lösen und die Umgebung zu analysieren.“

Ingenieur Sean Ottomanelli leitet eine BIM-Koordinationsbesprechung mit Paul McGilly und anderen und nutzt dabei BIM 360 Glue, um sich im Modell zu bewegen und bestehende Konflikte zu lösen.

„Die Teams können sich in die Projektmodelle in BIM 360 Design einklinken, und es fühlt sich an, als würden sie tatsächlich mit uns im selben Büro arbeiten. Wenn wir Fragen oder Änderungswünsche zu den Plänen haben, können sie diese sofort umsetzen.“

Paul McGilly, Regionalleiter BIM, BuroHappold Engineering

 

Das Ergebnis

Nahezu 100 Projektbeteiligte aus den Architektur-, Konstruktions- und Handwerksunternehmen nutzten während des Projektstarts BIM 360. Durch die nahtlose Koordination in Echtzeit konnten die Handwerker beim Bau von Rohrleitungs- und Luftkanalsystemen, die aufgrund der Nutzung als Forschungs- und Bildungseinrichtung besonders komplex waren, eng mit den Ingenieuren von BuroHappold zusammenarbeiten. Dank der Möglichkeit zur Steuerung und Koordination während der Planungsphase konnte die Anzahl von Änderungsaufträgen reduziert werden.

Insgesamt erreichte BuroHappold durch die BIM-Zusammenarbeit in der Cloud beim IPD-Projekt an der Brown University eine Zeitersparnis von 20 % und eine Kostensenkung um 90 %. Angesichts dieses Erfolgs etablierte BuroHappold die BIM-Zusammenarbeit in der Cloud als Kernbestandteil der Arbeitsabläufe für die Entwurfs- und Detailplanung. Inzwischen verfügt das Unternehmen über sieben Projekte auf der BIM 360-Plattform. In diesem Jahr könnte die Anzahl auf zehn steigen – allein im New Yorker Büro. Da nun auch die Niederlassungen in Europa mit BIM 360 Design vertraut gemacht werden, könnte sich die Anzahl sogar problemlos verdoppeln.

Technisches Forschungszentrum der Brown University. Bild mit freundlicher Genehmigung von BuroHappold Engineering.

BIM 360 Design

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