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Bühnenbau mit AutoCAD

Machen Sie sich einmal bewusst, welche Kunst hinter der Bühnenchoreografie steckt. Dabei meinen wir nicht, wie energiegeladene Sänger in bunten Trikots durch einen Publikumshit tanzen, sondern wie sie mit dem Bühnenbild um sich herum agieren, wie Gebäude in nur wenigen Takten erscheinen und wieder verschwinden, und wie jemand auf den oberen Rängen ein ganz anderes, aber nicht weniger faszinierendes visuelles Erlebnis genießt als ein Zuschauer in der ersten Reihe.

Das Bühnenbild ist einer der beeindruckendsten Teile eines Theaterstückes, und das Design (oder der Mangel daran) ist oft der erste und letzte Eindruck, den eine Produktion beim Zuschauer hinterlässt. Es kann ein wahrhaft magisches Erlebnis sein. Als wäre Feenstaub verstreut worden und man befände sich plötzlich nicht mehr in seinem Sitz am Broadway oder im West End oder in einer Schulaula, sondern stattdessen direkt im Verona von Romeo und Julia, in Alexander Hamiltons 1776 oder in Peter Pans Nimmerland.

Captain Hook (Anna Francolini) und die Piraten, PETER PAN. Bild mit freundlicher Genehmigung von Steve Tanner.

Oli Cooper, Projektzeichner am Londoner Nationaltheater, ist der Mann, dessen Aufgabe es ist, Sie dorthin zu versetzen. „Ich arbeite mit Modellen im Maßstab 1:25, die unsere Designer erstellt haben, oder mit Konzeptentwürfen, und setze sie in detaillierte Zeichnungen um. Mit diesen Zeichnungen kann das Bühnenbild dann je nach Budget, Funktion und Material bearbeitet und geändert werden“, erklärt Cooper. „Daraus erstelle ich dann eine Fertigungszeichnung, mit der wir in der Zimmerei oder Metallwerkstatt die Bühne bauen. Zudem erstelle ich Grundrisse, also architektonische Zeichnungen der Bühne mit allen Elementen, um zu sehen, wie sie zueinander und in die Choreografie passen.“

Oli Cooper im Londoner Nationaltheater.

Aber das ist längst noch nicht alles. Cooper muss berücksichtigen, was mit den Bühnenbildern passiert, wenn sich der Vorhang zum letzten Mal schließt: „Ich muss die Lagerung während der Laufzeit des Stückes und danach planen und gegebenenfalls auch dafür sorgen, dass sie weggebracht oder entsorgt werden.“

Oli Cooper, der in seinen fünf Jahren am Nationaltheater bereits an vielen renommierten Produktionen mitgearbeitet hat, kann sich bei jedem Stück fest auf eines verlassen: auf seine Software.

„Alle, mit denen ich gesprochen habe, verwenden AutoCAD. Und mittlerweile verstehe ich auch, warum“, so Cooper. „Im Gegensatz zu vielen anderen Programmen erlaubt es AutoCAD uns, mit den Abläufen im Theater und den häufigen Veränderungen Schritt zu halten. Wir können präzise und doch organische Entwürfe erstellen, ein wirklich schwieriger Balanceakt.“

AutoCAD-Zeichnung eines Trommelturms mit Grundkonstruktion. Bild mit freundlicher Genehmigung von Oli Cooper.

Während die Software eine Konstante darstellt, sind die Aufführungen selbst extrem unterschiedlich. Bei der Arbeit an „The Light Princess“ im Jahr 2013 musste Cooper berücksichtigen, dass die Hauptdarstellerin die meiste Zeit im Scheinwerferlicht schweben würde. 2012 erforderte das Stück „Ark-ive“ eine frei stehende Arche außerhalb des Theaters, die von der Zeitung „The Guardian“ als an Land gespültes Schiff aus grauen Ziegelsteinen beschrieben wurde. Es wurde aus recycelten Gegenständen und Altmaterialien vom Flussufer errichtet, war etwa 17 Meter lang und hatte einen 10 Meter hohen Mast.1

The Light Princess. Bild mit freundlicher Genehmigung von Brinkhoff Mögenburg.
ArkIVE. Bild mit freundlicher Genehmigung von Oli Cooper.

Und dann wäre da noch die für einen Olivier Award nominierte Produktion „Peter Pan“. Dabei gab es keine Piratenschiffe oder Schlafräume aus Plüsch, und Nimmerland sah aus wie eine verwitterte Lagerhalle, die heimlich von Kindern übernommen worden war. Es waren Kabel zu sehen, und alles erweckte Erinnerungen an Großmutters Dachboden – wenn Großmutter in einer verlassenen Schiffswerft gelebt hätte.

Peter Pan (Paul Hilton) und Captain Hook (Anna Francolini), PETER PAN. Bild mit freundlicher Genehmigung von Steve Tanner.

Trotz dieses heruntergekommenen Looks erforderte die Arbeit hinter den Kulissen höchste Präzision. „Da für die Dokumentation eine hohe Qualität und bestimmte Standards erforderlich sind, werde ich persönlich auch in Zukunft auf AutoCAD setzen“, so Cooper. „Mit all den kürzlich hinzugekommenen Add-Ins hat AutoCAD viele neue Gestaltungsmöglichkeiten und Funktionen von anderen Programmen übernommen und ist in meinen Augen heute das bessere Allgemeinwerkzeug. Gleichzeitig ist es aber auch ein sehr spezialisiertes Tool, ganz im Gegensatz zu anderen Programmen, die ich ausprobiert habe.“

AutoCAD-Zeichnung einer Laufrolle des Trommelturms. Bild mit freundlicher Genehmigung von Oli Cooper.

Mit AutoCAD als Basis haben Cooper und seine Kollegen kürzlich begonnen, auch andere Autodesk-Programme wie 3ds Max und Stingray zu nutzen, um Blickachsen auszuprobieren. Es ist ein komplexer, faszinierender Prozess, bei dem für jedes einzelne Element des Bühnenbilds zahlreiche Variablen berücksichtigt werden müssen.

Da jede Aufführung ein einzigartiges Erlebnis ist, müssen sich die Schauspieler, die die Szene zum Leben erwecken, darauf verlassen können, dass das richtige Element zur richtigen Zeit am richtigen Ort zum Einsatz kommt. Dabei sollte natürlich nichts zerbrechen, sich abnutzen oder unerwartete Bewegungen machen. Dank Oli Cooper ist dies jetzt möglich.

The Light Princess. Bild mit freundlicher Genehmigung von Brinkhoff Mögenburg.

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