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Mit AutoCAD zum Traumbike

Vor zwei Jahren setzte sich Hong Quan zum ersten Mal auf ein E-Bike und war sofort überzeugt. Lange Strecken? Kein Problem. Das ideale Fahrzeug für Pendler? Absolut.

Was den begeisterten Radfahrer Quan aber ganz und gar nicht überzeugen wollte, war das Design. Die meisten E-Bikes waren einfach zu schwerfällig und fühlten sich überhaupt nicht wie ein „echtes“ Bike an. Und dann erst der Preis: Zwischen vier- und achttausend Dollar für ein Rad empfand er als übertrieben.

Also beschloss Quan, das Problem wortwörtlich selbst in die Hand zu nehmen. Er machte es sich zur Aufgabe, ein E-Bike zu entwickeln, das nicht nur günstiger ist, sondern sich auch wie ein echtes Traumbike anfühlt – ohne Kompromisse bei der Qualität.

Quan’s vision
Quans Vision: ein Traumbike ohne Kompromisse bei der Qualität

Nur ein Jahr später hatte er Karmic Bikes gegründet und sein erstes E-Bike-Modell mit dem Namen Koben durch Crowdfunding finanziert, konstruiert, gebaut und auf den Markt gebracht. Es bestand ausschließlich aus Premiumteilen und war das, was es sein sollte: ein schickes Bike mit elegantem Design zu einem mehr als attraktiven Preis: 1.899 US-Dollar.

Aber Quans Mission war damit noch lange nicht erfüllt.

Die nächste Phase des E-Bike-Designs
Die Kickstarter-Kampagne für Quans neue E-Bike-Idee ist bereits angelaufen: Das neue Bike mit dem Namen Kyoto soll im Unterschied zu den meisten anderen E-Bikes speziell für Frauen entwickelt werden.

Auch für dieses Projekt holte er sich wieder Joe Murray an Bord. Joe Murray ist ein legendärer Mountainbiker, der selbst auch Bikes entwirft und als einer der ersten seines Sports in die Mountain Bike Hall of Fame aufgenommen wurde. Mit AutoCAD dauerte es nur sechs Monate, bis die beiden aus einer Idee einen zu 95 Prozent fertigen Prototyp entwickelt hatten.

Hong Quan, Gründer von Karmic Bikes

„Wir machen das Kyoto, weil der Ladies-Markt ganz klar unterversorgt ist“, erklärt Quan. „Es gibt natürlich E-Bikes, die als Damenmodelle verkauft werden, aber das sind oft nichts anderes als kleinere, pink gespritzte Versionen des Herrenmodells. Ein gutes Bike ist etwas anderes, und wir wollen an erster Stelle gute Bikes machen.“

Inwiefern hebt sich also das Kyoto von anderen E-Bikes ab? Quan beschreibt es als ein Rad im klassischen Citybike-Stil mit aufrechter Sitzposition und Durchstiegsrahmen, ausgestattet mit Schutzblechen, Lichtanlage, starken hydraulischen Scheibenbremsen und einem hochwertigen Elektromotor-Akku-Paket von Shimano. Es ist in den drei Farben Weiß, Hellblau und Violett erhältlich.

The Kyoto bike
Das Modell Kyoto mit Premiumkomponenten von Shimano

„Das Kyoto ist eine echte Neuentwicklung“, erklärt Quan. „Gedacht ist es hauptsächlich für kürzere Stadt- oder Einkaufsfahrten. Man kann auch problemlos einen Gepäckträger oder einen Kindersitz montieren. Wir haben uns beim Design am Verwendungszweck orientiert und das Bike weniger auf Kraft und Geschwindigkeit ausgelegt. Das Kyoto steht für Bequemlichkeit und Zuverlässigkeit und unterscheidet sich in dieser Hinsicht maßgeblich vom Koben.“

Wichtig ist für Quan auch bei diesem Modell der günstige Preis, der mit 2.799 US-Dollar gleichauf mit dem Koben S liegen wird.

The seat on the Kyoto bike
Beim Sitz des Kyoto wurde besonderer Wert auf Bequemlichkeit gelegt.

„Ich glaube, es gibt ein Vorurteil, dass unsere Bikes weniger gut sind, weil sie nicht so viel kosten“, meint Quan. „Aber die Leute wissen nicht, dass beim traditionellen Geschäftsmodell die Handelsspanne 30 bis 40 Prozent des Verkaufspreises beträgt. Wir verkaufen direkt an unsere Kunden, sodass wir ein Bike im Wert von 4.000 oder 5.000 Dollar für 2.800 anbieten können.“

Das ist das eine. Das andere, das hohe Designansprüche bei niedrigen Preisen möglich macht, ist AutoCAD.

AutoCAD macht den Unterschied
Wie in vielen anderen Bereichen ist AutoCAD auch in der Fahrradbranche die universelle Entwicklungsplattform, für Massenhersteller wie für spezialisierte Manufakturen. Und AutoCAD ist auch unverzichtbar für die revolutionären Designs von Karmic Bikes.

„Wir legen die Geometrieparameter für drei verschiedene Größen und die Unterschiede zwischen den einzelnen Seiten fest, und dann entwerfen wir den Rahmen“, erklärt Quan. „Unser Sitzrohr ist vollkommen einzigartig und eine unserer Innovationen. So wie wir macht das sonst niemand. Das runde Sitzrohr ist an einer Stelle D-förmig abgeflacht, und dort bringen wir den Akku an. Der Akku und damit auch der Schwerpunkt liegen direkt unter der Fahrerin, was das Handling und die Stabilität des Bikes deutlich verbessert. Mit AutoCAD haben wir alle Details im Griff.“

Von entscheidender Bedeutung für Quan ist, dass alle Beteiligten, vom Rahmendesigner bis zu den Herstellern und Zulieferern in Taiwan, auf dem gleichen Informationsstand sind. Üblicherweise schickt der Hersteller eine AutoCAD-Zeichnung des Rahmenentwurfs an Karmic Bikes, wo die Zeichnung dann geprüft wird.

„Wir schauen uns alles genau an, von den Abständen bis zu den Rohrformen“, sagt Quan. „Dann geben wir das Design entweder direkt frei oder nehmen Änderungen vor. Ich sitze in Kalifornien, der Rahmendesigner in Arizona. Er prüft die Datei und gibt uns Feedback wie ‚Mach das 2 cm länger’ oder ‚Mach diesen Winkel um einen Grad kleiner’. Er nimmt die Änderungen vor, die wir dann zurück ans Werk schicken.“

All components are designed with precision in AutoCAD
Alle Komponenten entstehen in Präzisionsarbeit in AutoCAD.

„Wir nehmen alle Änderungen lückenlos in AutoCAD vor, weil die AutoCAD-Zeichnungen unsere Arbeitsgrundlage sind“, so Quan weiter. „Wir schicken die Zeichnungen an ein anderes Werk, das den Rahmen für uns fertigt. Da gibt es null Spielraum für Fehler. Alles muss genau so gefertigt werden wie in den Zeichnungen definiert. Die Zeichnung geht dann auch in die Montage, wo die Rahmen erneut geprüft werden, bevor sie lackiert und zusammengebaut werden.“

Als Mitbegründer eines Start-ups sieht Quan AutoCAD als unverzichtbar für seine Konstruktionen und als Grundvoraussetzung für das gesamte Unternehmen.

„Auch eine kleine Firma wie unsere, mit nur einer Handvoll Mitarbeitern, kann ein Produkt herstellen, das mindestens so gut ist wie jedes andere auf der Welt“, stellt Quan fest. „Weil jeder auf AutoCAD zugreifen kann, herrschen jetzt bei der Software gleiche Regeln für alle.“ Aber jetzt will Quan die Karten noch einmal neu mischen. Er hat etwas zu beweisen.

„Wir wollen den anderen Bike-Herstellern zeigen, warum es ein wirklich gutes E-Bike für Damen auf dem Markt braucht“, erklärt Quan. „Ich sehe es als eine Liebeserklärung an alle Frauen, deren Bedürfnisse auf dem E-Bike-Markt viel zu lange vernachlässigt worden sind.“

Ebike designed specifically for women
Speziell für Frauen entworfenes E-Bike

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