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Professioneller Gitarrenbau mit AutoCAD

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Jort Heijen mit einer seiner Kreationen. Bild mit freundlicher Genehmigung von Red Layer Guitars.

Als Teenager baute Jort Heijen zunächst zusammen mit seinem Vater Gitarren in der heimischen Garage. Angefangen hat es mit dem Auseinandernehmen alter Gitarren und dem Austauschen von Teilen. Dann wurden die Musikinstrumente wieder verkauft und weitere angeschafft. Bald wollten sie jedoch auch den Gitarrenkorpus selbst bauen. Von da an baute Jort Heijen unentwegt Gitarren – alles in Handarbeit.

Zuvor arbeitete Heijen in einem Fahrradladen in Holland. Dabei merkte er, dass er das nicht für den Rest seines Lebens machen wollte. Seine Leidenschaft galt dem Gitarrenbau. Im Alter von 24 Jahren schmiss er also seinen Job, verkaufte sein Auto und zog nach Amsterdam, wo er sich für eine vierjährige Ausbildung am Hout- en Meubileringscollege, einer Berufsschule für Holzbearbeitung und Möbelbau, einschrieb.

Während der Ausbildung lernte Heijen AutoCAD kennen, besonders nachdem er sich seine erste CNC-Maschine kaufte und das Holz für seine Gitarrenkonstruktionen damit bearbeitete. Nachdem er viele Jahre von Hand gearbeitet hatte, eröffneten sich ihm mit AutoCAD ganz neue Möglichkeiten.

„Wenn ich erstmal mit der Arbeit an einem Gitarrendesign in AutoCAD begonnen habe, muss ich den Entwurf einfach fertig stellen“, erzählt Heijen. „Es macht einen süchtig und ist wie ein Puzzle, das man lösen möchte. Präzision ist dabei das A und O. Die CNC-Maschine kann unglaublich kleine Oberfräsen aufnehmen, und ich weiß von vornherein, dass alle Winkel in der Software stimmen.

„Mit AutoCAD kann man viel mehr machen als nur eine Skizze auf dem Papier“, fährt Heijen fort. „Alles, was ich mir ausdenke, kann ich in die Tat umsetzen.“

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Mit AutoCAD entworfene Gitarre. Bild mit freundlicher Genehmigung von Red Layer Guitars.

Nach dem Abschluss war Heijen letztes Jahr Assistent, und ist jetzt an der Schule technischer Ausbilder in Vollzeit. Er ist mit Leidenschaft dabei, wenn es darum geht, Schülern die Möglichkeiten von AutoCAD zu zeigen.

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Jort Heijen beim Konstruieren einer LED-Gitarre mit AutoCAD, daneben das fertige Instrument. Bild mit freundlicher Genehmigung von Red Layer Guitars.

„Wenn meine Schüler mit Ideen für ein neues Projekt zu mir kommen und mit mathematischen Problemen bei der Berechnung von Winkeln und der Visualisierung von Abständen, Maßstäben und Größenverhältnissen kämpfen, verweise ich sie immer auf AutoCAD“, so Heijen. „Ich zeige ihnen dann, wie einfach man in 2D zeichnen kann und wie diese Zeichnung eine bessere Vorstellung vermittelt.

„Besonders gut finde ich an AutoCAD, dass ich so genau wie möglich arbeiten muss und gezwungen bin, meine Ideen in eine DWG-Datei zu übersetzen“, fährt Heijen fort. „Mein Kreationsprozess geht von der Idee über AutoCAD zur CNC-Fertigung. Auf Holländisch habe ich daraus ein eigenes Motto kreiert: „Van idee naar 3D“ (übersetzt „Von der Idee zum 3D“), und es reimt sich sogar!”

Mit Hunderten, wenn nicht Tausenden von Designs auf seinem Konto ist Heijen gerade fleißig dabei, sein aufkeimendes Unternehmen Red Layer Guitars aufzubauen. Erst kürzlich hat er sein erstes Modell für den Einzelhandel fertig gestellt, das jetzt zum Verkauf angeboten wird. Aber er hat noch etwas Größeres im Sinn: den Entwurf einer ganz neuen, ultraleichten Highend-Gitarre. Dafür plant er den Einsatz von Ziricote-Holz und einem einzigartigen und komplizierten Griffbrett mit Bundstäbchen aus Holzintarsien im Stil von M.C. Escher. Ein früher Entwurf seines Griffbretts mit Bundstäbchen hat sogar für ziemlich viel Aufmerksamkeit in den sozialen Medien gesorgt, speziell auf Facebook.

In einer 90-Quadratmeter großen Werkstatt, die er sich mit einem anderen Gitarrenbauer teilt, findet Heijen alles Notwendige, von der CNC-Maschine bis hin zu einer Lackierkabine. Und natürlich gehört auch AutoCAD dazu.

„Egal, ob ich in der Schule bin oder in der Werkstatt, ich habe über Autodesk 360 jederzeit Zugriff auf meine Dateien“, erklärt Heijen. „Und bei den unzähligen Entwürfen und Vorlagen bin ich immer in der Lage, darauf zuzugreifen, sogar noch 10 Jahre später. Jedes Detail fließt in AutoCAD ein, jedes einzelne.“

Tatsächlich beschränkt sich der Einfluss von AutoCAD auf Heijens neue Karriere nicht darauf. Auch der Name seines Unternehmens ist von der Software inspiriert.

„Ich habe damals meine Unternehmensanmeldung für die Stadtbehörde ausgefüllt und gemerkt, dass ich noch keinen Namen hatte“, erinnert sich Heijen. „Ich habe zu der Zeit eine Gitarre in AutoCAD gezeichnet und war am Anfang noch nicht so geschickt. Ich hatte einige Splines gezeichnet, wusste allerdings nicht, wie man diese konvertiert, und habe sie dann rot gemacht. Ich habe dann auf den Bildschirm gestarrt, und dort war mein Name: ein roter Layer in AutoCAD. Und so wurde Red Layer Guitars zum Namen meines Unternehmens. Sehen Sie? AutoCAD ist wirklich überall in meinem Leben präsent.“

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In AutoCAD entworfene Gitarre, mit von M.C. Escher inspiriertem Griffbrett. Bild mit freundlicher Genehmigung von Red Layer Guitars.

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