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Zeitloses Design mit AutoCAD: „Watches of Switzerland“ – drei Boutiquen in einer

Exterior of Watches of Switzerland flagship store on Regent Street in London. Courtesy CallisonRTKL.

Angenommen, Sie möchten eine Uhr für 50.000 € kaufen. Dann sind Ihre Erwartungen dementsprechend hoch: Sie möchten ein unvergessliches Shopping-Erlebnis mit besonders zuvorkommendem Service.

Dies war auch der Anspruch, mit dem der neue Flagship-Store von „Watches of Switzerland“ in der Londoner Regent Street angetreten ist. Aurum, der Inhaber von „Watches of Switzerland“ und anderer Juwelierläden in Großbritannien, hat das Architekturbüro CallisonRTKL beauftragt, eines der weltweit größten Fachgeschäfte für Uhren zu planen, das den angebotenen Uhrenmarken einen würdigen Rahmen verleiht.

Aber auch einen weiteren wichtigen Aspekt galt es zu berücksichtigen: CallisonRTKL, das global agierende Architektur- und Planungsbüro mit 19 Niederlassungen, sollte einen Entwurf vorlegen, der zwar für einen bestimmten Ort, aber zugleich für eine breit gefächerte Klientel mit den unterschiedlichsten Kaufvorlieben gedacht war. Nach den Worten von Tom Pulk, dem in New York ansässigen stellvertretenden Geschäftsführer von CallisonRTKL und zugleich leitender Planer des Projekts „Watches of Switzerland“, haben unterschiedliche Kundentypen auch unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen.


Tom Pulk, Senior Associate Vice President at CallisonRTKL and the lead designer for the Watches of Switzerland project. Courtesy CallisonRTKL.

Einige Kunden bevorzugen es, die angebotenen Artikel in aller Ruhe zu betrachten und zu überdenken. Viele Kunden kommen als Touristen. Ihre Zeit für Einkäufe ist meist begrenzt, weil ihr Reisebus bereits auf sie wartet. Andere Kunden wiederum erwarten ein ausgedehntes und angenehmes Kauferlebnis mit ausführlichem Gespräch und gründlicher Beratung.

„Wir haben uns zu Anfang mit dem Gedanken auseinandergesetzt, dass Luxus für unterschiedliche Kunden sehr unterschiedliche Dinge bedeuten kann“, erläutert Tom Pulk. „Shopping hat sehr viel mit kulturellen Eigenheiten zu tun. Wir mussten versuchen, mit unserer Boutique auf die Erwartungen sehr unterschiedlicher Menschen einzugehen und gleichzeitig einen diskreten Service anzubieten. Das war eine gewaltige Herausforderung.“

Upper level of Watches of Switzerland flagship store. Courtesy CallisonRTKL.

Eine Tür, drei Geschäfte. Wie also konnte CallisonRTKL derart unterschiedliche Erwartungen in Einklang bringen? Man entschied sich für einen 1.500 Quadratmeter großen Verkaufsraum in der Regent Street, und ähnlich wie bei einem Kaufhaus bietet jedes Geschoss ein ganz eigenes Erlebnis.

„Während des Projekts nannten wir das ‚One door, three stores‘“, erklärt Tom Pulk. „Das Untergeschoss, das wir auch ‚Calibre Room‘ nennen, dient uns als Verkaufsraum für Kunden, die in kurzer Zeit mehrere Uhren kaufen möchten. Das Erdgeschoss ist für den typischen Boutique-Kunden gedacht, der die Produkte zunächst einmal in Ruhe ansehen möchte. Das Obergeschoss lädt mit seinem gedämpften Licht zum noch längeren Verweilen ein. Mit einem privaten Aufzug gelangt der Kunde nach oben, um es sich für ein oder zwei Stunden in der Service-Lounge bequem zu machen.“

Technologie spielte auch bei der architektonischen Planung eine wichtige Rolle. Dies reicht von der Innenbeleuchtung bis zum riesigen interaktiven Touchscreen, auf dem bis zu 20 Personen gleichzeitig nach Produkten suchen, die Geschichte der jeweiligen Marken kennenlernen und viele andere produktbezogene Aktivitäten durchführen können. Im Bereich des Hauptsalons sorgte das Team von CallisonRTKL zudem für mehr Flexibilität im Einsatz. Bei privaten Events oder Firmenpartys können die Namen fremder Marken durch herabsenkende Jalousien verdeckt werden.

Die Boutique strahlt eine Mischung aus Mondänität und Modernität aus, aber der Service steht dabei immer im Mittelpunkt. CallisonRTKL hat hierfür mehrere verborgene Gänge auf der Rückseite und in den Außenwänden der Verkaufsräume eingebaut. Service-Mitarbeiter erscheinen und verschwinden, ohne den Raum zu durchqueren und die Kunden zu stören.

„Wie von Zauberhand öffnet sich plötzlich eine Tür, und ein Mitarbeiter reicht Ihnen ein Glas Champagner“, schwärmt Tom Pulk. „Oder Sie möchten im Obergeschoss ein Produkt sehen, und innerhalb weniger Minuten ist es bei Ihnen. Alle drei Etagen sind über einen rückgelagerten Aufzug erreichbar, damit das Service-Personal diskret im Hintergrund bleibt. Ähnlich wie in einem Theater. Die eigentliche Arbeit spielt sich hinter den Kulissen ab.“


Close up of circular stairway and circular elevator at Watches of Switzerland store. Courtesy CallisonRTKL.

Ein runder Aufzug und AutoCAD. Für das Konzept „eine Tür, drei Geschäfte“ benötigte man ein stimmiges Kundenerlebnis, das die Orientierung erleichterte. CallisonRTKL wählte den innovativen Ansatz eines Drehpunkts, der zugleich intuitiv und ästhetisch ansprechend war.

„Alle Räume sind über einen runden Aufzug und eine ebensolche Treppe miteinander verbunden, was als Anspielung auf ein Uhrwerk verstanden werden darf“, erklärt Tom Pulk. „Angenommen, Sie betreten den Store im Erdgeschoss und wollen nach unten. Über eine schneckenförmige Treppe werden Sie sofort nach unten gebracht. Andere Kunden wiederum nehmen entweder den Privatlift nach oben oder den runden Aufzug zum Obergeschoss. Diese ständigen Bewegungen und Gegenbewegungen erinnern sehr an ein Uhrwerk.“

Für CallisonRTKL war AutoCAD die perfekte Plattform und erwies sich besonders bei der Planung des Aufzugs als entscheidend.

„Wir erstellen alle unsere Zeichnungen in AutoCAD, und auch alle Standards werden dort definiert – von der Detailplanung über die Linienstärken bis hin zu den Zeichnungsformaten“, erläutert Tom Pulk. „Das ist wirklich ein integraler Bestandteil unserer Arbeit. Über AutoCAD organisieren wir die Einzelheiten von Zeichnungen und die Kommunikation mit den anderen Beratern.“


Watches of Switzerland’s elevator and stairway in AutoCAD. Courtesy CallisonRTKL.

„Bei ‚Watches of Switzerland’ arbeitete der Aufzugshersteller ebenfalls mit AutoCAD“, ergänzt er. „Unsere Zusammenarbeit lief absolut reibungslos. Wir haben Zeichnungen regelmäßig ausgetauscht und waren bei der Weitergabe von Dateien äußerst diszipliniert.“


Circular stairway and elevator at ground floor of Watches of Switzerland store. Courtesy CallisonRTKL.

Design über den Flagship-Store hinaus. Seit Fertigstellung des Flagship-Stores von „Watches of Switzerland“ 2014 hat das Unternehmen noch mehrere Verkaufsniederlassungen eröffnet, die alle auf derselben Grundplanung basieren.

„Die neuen Flughafen-Stores ähneln dem Calibre Room in der Regent Street. Einige Shops in Shopping-Malls sind beispielsweise dem dortigen Erdgeschoss nachempfunden, und eine Boutique in Highbridge erinnert mehr an das luxuriöse Obergeschoss“, erklärt Tom Pulk. „Das war der große Vorteil beim Projekt in der Regent Street. Es war so groß angelegt, dass wir die Wünsche und Bedürfnisse der unterschiedlichsten Kunden studieren konnten, um von diesen Erfahrungen an anderer Stelle wieder zu profitieren.“

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