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CAD MANAGER CENTER

Drei Methoden Wettbewerbsvorteile für Ihr Unternehmen zu schaffen

In den letzten zehn Jahren hat sich die Rolle des CAD-Managers ganz wesentlich verändert. Es wird inzwischen mehr erwartet: sich über neue Software und Aktualisierungen auf dem Laufenden zu halten, Geschäftsszenarios zum Kauf neuer Software zu konstruieren, den ständigen Dialog mit der IT-Abteilung zu suchen und dem Unternehmen zu einem Wettbewerbsvorteil zu verhelfen, um nur einige zu nennen.

Kürzlich moderierte Robert Green, anerkannter führender Kopf bei der CAD-Verwaltung, in der Autodesk-Zentrale in San Francisco den CAD Manager Summit, eine Diskussionsrunde mit Experten, auf der Herausforderungen und Chancen sowie die Perspektive aufgrund der sich ändernden Gegebenheiten besprochen wurden. Zu den Teilnehmern gehörten Frank Mayfield, CAD-Administrator bei Leidos Engineering, R.K. McSwain, CAD-Manager bei LJA Engineering, Jürgen Galba, Mitbegründer von InventorWizard, Michael Viscetto, CAD-Manager bei Bastien and Associates, und Shaun Bryant, Direktor bei CADFMconsultants.

In diesem Artikel finden Sie drei Methoden, wie diese erfahrenen CAD-Manager Unternehmen dabei unterstützen, am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

„Wenn Sie Mitarbeiter schulen, wechseln sie vielleicht zu einem anderen Unternehmen. Ja, aber wenn Sie es nicht tun, bleiben sie möglicherweise im Unternehmen.“— Auszug aus einem Gespräch von Shaun Bryant mit einem Kunden.

Wenn Benutzer ständig geschult werden, Aufgaben einfacher und besser durchzuführen, können sie produktiver und effizienter arbeitenund so Zeit und Geld sparen.

Als Berater führt Bryant bei neuen Kunden als Erstes eine Beurteilung des Schulungsbedarfs durch. Der Kunde füllt dazu ein kurzes zweiseitiges Dokument zu den Funktionen aus, die er nicht kennt oder nicht verwenden kann. Das Team wird dann zunächst in diesen Wissenslücken geschult.

„Dann geht man eine Ebene höher und analysiert alles maßgeschneidert nach deren spezifischen Standards,“ fuhr Bryant fort. Für mich funktioniert es bisher, und vom Standpunkt eines Beraters aus macht es die Sache etwas einfacher.“

Mithilfe von Lunch & Learn-Veranstaltungen können Benutzer schnell über neue Funktionen, neue Versionen oder Methoden zur effizienteren Durchführung von Aufgaben informiert werden, beispielsweise wie Felder im Manager für Planungsunterlagen funktionieren. Außerdem garantiert die Dokumentation über die Aktualisierung und deren Einstellung in ein internes Blog oder ins Firmen-Intranet, dass das Personal rasch auf Dinge zugreifen kann, die möglicherweise vergessen wurden.

Galba verwendet E-Mails für kleinere Aktualisierungen. Damit sie aus dem anderen E-Mail-Verkehr hervorstechen, bettet er darin animierte GIF-Dateien oder Videos ein.

Als einfache, alltägliche Informationstaktik hat sich für Teilnehmer der Gang durch die Abteilung als erfolgreich herausgestellt. Manchmal geht es einfach nur darum, ihnen vorzumachen, wie die Tools benutzt werden, und nicht darum, ihnen zu sagen, wie man sie verwenden soll. Oder eine kurze Frage zu beantworten, zu der Benutzer nicht anrufen oder eine E-Mail schreiben. Oftmals bedeutet, einigen wenigen Leuten zu helfen, dass viele Benutzer lernen, ein Tool für dieses Projekt richtig zu einzusetzen.

„Unser Konstruktionsraum ist ein offener Bereich,“ erklärte Galba. „Ich rede immer laut; nicht nur für die eine Person mit dem Problem, sondern auch, dass die anderen in der Nähe mithören können. Es verhält sich wie bei den Straußen, plötzlich gehen alle Köpfe nach oben. So nach dem Motto: ‘Was sagt der da gerade?’ “

„Der coolste Standard ist derjenige, von dem sie gar nicht wissen, dass sie ihn benutzen.“ – Robert Green

Es geht im Prinzip darum, die Konstruktion für den Anwender zu vereinfachen und sich nicht den Kopf zu zerbrechen, ob die Seiteneinrichtung dieselbe ist oder ob sie die richtigen Vorlagen, Layer, Stile, Werkzeugpalette usw. verwenden. Standards steuern die Produktivität.

„Ich integriere es von Anfang an,“ so Mayfield. „Ausgehend von den Vorlagen, die der Manager für Planungsunterlagen verwendet, sind alle entsprechenden Stile und Layer und alle anderen notwendigen Elemente, einschließlich der Seiteneinrichtungen, in die Vorlage integriert – somit mangelt es an nichts. Wenn eine Zeichnung geöffnet wird und die Elemente aus der Vorlage importiert werden, passt alles sofort zusammen.“

Ein wesentlicher Punkt ist, dass sich Benutzer auf den Entwurfsprozess konzentrieren. Allerdings bilden Benutzer einen entscheidenden Baustein des Standardisierungsprozesses.

„Er [der Standardisierungsprozess] ging von den Benutzern aus,“ bemerkte Viscetto. „Ich hatte ein Team von 22 Konstrukteuren unter mir und sagte ‘Ihr müsst mir sagen, was Ihr braucht.’ Jeder fühlte, dass er dazugehörte. Ich hielt mich zurück und nahm nur die Meinungen der Benutzer entgegen. Sie fühlten sich als Teil des Teams und spürten, dass ich meinen Beitrag dazu leistete; und alles nahm seinen Lauf. Meine Frage an sie lautete: ‘Was tut Ihr ständig, wollt es aber nicht ständig wiederholen?’ Sprecht Eure Nachbarn darauf an, die machen das anders.“

Benutzer zu stärken und ihnen den Eindruck zu vermitteln, dass sie Teil des Prozesses sind, das ist auch die Methode, wie McSwain Standards angeht.

„Ich lasse sie wissen, dass ich nicht alles weiß,“ sagte McSwain. „Ihr wisst möglicherweise etwas, was ich nicht weiß. Ich möchte das auch gern lernen. Wir haben ein Programm, das Mitarbeiter anspornt, neue Prozesse für bessere Abläufe einzubringen. Ein Mädchen hat sich einen Prozess in Civil 3D ausgedacht. Wir haben ihn neun Monate lang getestet, und es hat sich herausgestellt, dass er uns die Hälfte der Zeit spart, wenn wir zurückgehen, um Bearbeitungen vorzunehmen. Sie wurde dafür gelobt, und andere Benutzer denken sich nun: ‘Toll, ich könnte das auch tun.’ “

Die richtigen Tools

„CAD gehört zu CAD.“– Jürgen Galba

Der Einsatz der richtigen Hard- und Software ist ganz wesentlich für ein produktives Team. In diesem Fall reicht das Team bis zur IT-Abteilung.

„In den letzten zehn Jahren könnte man meine Stellenbeschreibung mit „Halb Produktion, halb IT“ wiedergeben,“ erklärte McSwain. „Ich bezeichne mich als Verbindungsglied, das weiß, wie man mit Leuten der IT-Abteilung, aber auch mit Mitarbeitern aus der Konstruktion und der Produktion reden muss.“

Allerdings trifft dies nicht auf alle Unternehmen zu. Es läuft darauf hinaus, eine gemeinsame Sprache zu finden und der IT-Abteilung mitzuteilen, warum bestimmte Elemente wichtig sind.

Die richtigen Tools können auch das Unterscheidungsmerkmal darstellen, wenn es darum geht, neue Aufträge an Land zu ziehen. Wenn Sie Ihren potentiellen Geschäftspartnern oder Kunden zeigen können, wie ihre Projekte in 3D aussehen, ist das möglicherweise der kleine, aber feine Unterschied.

„Derzeit verwenden wir Revit, um ein Modell zu entwickeln und dieses Modell dann zu verwenden, um eine Präsentation zu erzeugen,“ erläuterte Viscetto. „Wir setzen also die Software in 3D-Manier ein, um den Kunden zu beeindrucken und um ihm zu zeigen, wozu wir fähig sind. Zu sehen, wie ein Konzept oder Schemaentwurf in die Tat umgesetzt wird, ruft bei ihnen Begeisterung hervor. Wir können Vorgängerprojekte verwenden, die wir schon umgesetzt haben. Wir können sagen: „All dies haben wir in der Vergangenheit gemacht, und diese Strategien können wir auch auf Ihr Projekt übertragen.“ Das ist ein wesentliches Verkaufsargument.“

Bryant hat festgestellt, dass der Einsatz von Produkten von Autodesk Unternehmen zu einem Wettbewerbsvorteil verhilft. Abgesehen von der Tatsache, dass die Produkte anpassbar sind und ein durchgängiges Erscheinungsbild aufweisen, sind sie auch bekannt.

„Das bringt Ihnen jenen projektorientierten Vorteil, und Sie setzen dabei ein Produkt ein, dass jeder kennt. Zudem benutzen alle Projektbeteiligten – seien es Unternehmer oder Subunternehmer – dieselben Produkte,“ so Bryant. „Es gibt also diese besondere Kompatibilität zu älteren Versionen, durch die alles funktioniert und alles ineinandergreift. Ein weiterer Pluspunkt von Autodesk ist, dass alles miteinander kommuniziert. Der Vorteil für Sie ist, dass Sie alles schneller und effizienter durchführen und, worauf es letztlich ankommt,Sie rentabler werden.“