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Wie mittelständische Unternehmen beim CAD-Upgrade unnötigen Stress vermeiden können

Autor: Shaun Bryant

Wie Sie wahrscheinlich wissen, bietet Autodesk seine Software mittlerweile im Abonnement an. Das bedeutet, dass Sie sich die neueste Version von AutoCAD automatisch aus der Cloud holen können, sobald sie erschienen ist. Damit stehen Sie nun vor der Entscheidung: Als CAD-Manager oder Administrator in einem mittelständischen Unternehmen müssen Sie entscheiden, ob Sie die neuen Funktionen haben möchten und dafür den mit dem Upgrade verbundenen Zeit- und Arbeitsaufwand auf sich nehmen wollen.

Als CAD-Manager in einem erfolgreichen mittelständischen Unternehmen haben Sie die Autorität, sowohl auf operativer als auch auf Managementebene alles Nötige durchzusetzen – anders wie bei einem Kleinunternehmen, wo Sie das Mädchen für alles sind, und eben auch der „Manager“.

Sind Sie trotzdem nervös wegen des AutoCAD-Upgrades?

Mittelständische Unternehmen

Als CAD-Manager in einem mittelständischen Unternehmen (in dieser Position habe ich selbst gearbeitet, siehe meinen Artikel „Ein Tag im Leben eines CAD-Managers“) brauchen Sie sich wegen der Aktualisierung von AutoCAD nicht ganz so viele Sorgen zu machen. Im Normalfall haben Sie jemanden, den Sie mit dem Upgrade beauftragen können, und wissen das obere Management hinter sich. Sie müssen also niemanden überzeugen, dass die neue Version installiert werden soll. Aber in Ihrer Situation geht es darum, zwanzig oder vielleicht noch mehr AutoCAD-Installationen zu aktualisieren und nicht nur zwei oder drei wie in einem Kleinunternehmen. Was tun Sie? Hier ist eine simple Idee, die ich bei mittelgroßen AutoCAD-Installationen öfters angewendet habe.

  1. Nutzen Sie das Netzwerklizenzierungsmodell (vorausgesetzt, Sie arbeiten in einer Client-Server-Umgebung) und installieren Sie die Lizenzen auf Ihrem Server. Dazu dient der Network License Manager (NLM), der von Autodesk bereitgestellt wird.
  2. Erstellen Sie das Netzwerklizenz-Image und installieren Sie es auf jeder Arbeitsstation, wobei Sie für jede Installation die Lizenz vom Server beziehen.

Wenn Sie alles mit den entsprechenden Autodesk NLM-Tools eingerichtet haben, können Sie den gesamten Vorgang mühelos und schnell abschließen. Sie minimieren die Ausfallzeiten für Ihre Benutzer und stellen ihnen in kürzester Zeit die neue Version ihrer Software zur Verfügung.

Und vergessen Sie nicht die zusätzlichen Tools, die Sie von Autodesk erhalten: Der Download Manager und die Autodesk Desktop-App sind eine große Hilfe, wenn Sie eine größere Anzahl von AutoCAD-Upgrades durchführen müssen. Sie müssen sich nur beim Softwaremanagementsystem von Autodesk unter http://manage.autodesk.com anmelden und die Version auswählen, die Sie installieren möchten. Verwenden Sie den Download Manager, die Seriennummer und den angegebenen Produktschlüssel und führen Sie die Installation aus. Sie läuft im Hintergrund ohne DVDs oder USB-Sticks. Und wenn sie fertig ist, ist sie fertig. Keine Komplikationen, keine Probleme. Sie müssen nur sicherstellen, dass gerade keine andere Version von AutoCAD läuft (und auch Microsoft Outlook geschlossen ist). Das ist alles. Wenn Sie wollen, können Sie auch mehrere Versionen der Software ausführen, und die Autodesk Desktop-App gibt Ihnen einfache und klare Optionen zur Migration von einer Version zu einer neueren.

Und wie sieht es mit der Schulung aus?

In einem mittelständischen Unternehmen gibt es üblicherweise ein Budget für Schulungen. Präsenzschulungen sind eine Option, und manchmal werden Kursleiter auch ins Unternehmen bestellt. Sie können sich also durchaus überlegen, einige AutoCAD-Anwender zu einer Schulung über die neuen Funktionen zu schicken. Dann wissen Sie zumindest, dass die Mitarbeiter mit den neuen Funktionen umgehen können, und müssen nicht mehr ganz so nervös sein. Online- oder cloudbasierte Kurse können dann eine sinnvolle Alternative sein, wenn Sie auf die Anwesenheit Ihrer CAD-Mitarbeiter nicht verzichten möchten.

So bietet Autodesk auf seiner Website und auch innerhalb der Software selbst eine Fülle von Ressourcen zu den neuen Funktionen. Auch spezialisierte Online-Schulungsanbieter wie Lynda.com oder LinkedIn Learning haben Ähnliches im Angebot. Suchen Sie einfach auf diesen Webseiten nach Stichwörtern wie „AutoCAD“ oder „new features“. Es gibt natürlich auch noch zahlreiche andere Anbieter von Online-Kursen. Suchen Sie sich einfach den aus, der Ihnen am besten gefällt. Ein Tipp: Wählen Sie ein Angebot, das auch ein Learning Management System (LMS) mit einschließt. Damit können Sie den eigenen Lernfortschritt und den Ihrer Kollegen überprüfen und bequem kontrollieren, ob auch wirklich das gesamte Schulungsprogramm absolviert wird. So können Sie sich sicher sein, dass alle Mitarbeiter über die neuen Funktionen in AutoCAD Bescheid wissen und diese korrekt und fachgerecht einsetzen.

Nur die Ruhe

AutoCAD-Upgrades in einem mittelständischen Unternehmen sind wahrscheinlich weniger stressgeladen als in einem Kleinunternehmen, können aber auch ihre Tücken haben. Als CAD-Manager bleibt die gesamte Verantwortung letztlich an Ihnen hängen. Gehen Sie also methodisch vor und planen Sie das Upgrade gut durch. Wählen Sie einen Upgrade-Plan, der sowohl die aktuelle Situation als auch die durchzuführenden Aktivitäten berücksichtigt. Manchmal gibt es zwischen größeren Projekten eine ruhigere Phase, in denen die nötigen administrativen Tätigkeiten erledigt werden können. Nutzen Sie diese Zeit für das AutoCAD-Upgrade, sodass Sie beim Start des nächsten Projekts schon voll und ganz auf die neuen Funktionen zählen können.

Es gibt keine klar abgesteckte Upgrade-Methode, keine Universallösung für alle. Arbeiten Sie mit dem, was Sie haben und was Sie von Autodesk bekommen, und nehmen Sie sich Zeit. Lassen Sie sich von den kleinen Details nicht aus dem Konzept bringen, sondern bewahren Sie den Überblick. Schließlich sind Sie ja der CAD-Manager!

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