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Skalierte Upgrades: Vorgehensweise für CAD-Manager in größeren Unternehmen

Autor: Shaun Bryant

Wie Sie wahrscheinlich wissen, bietet Autodesk seine Software mittlerweile im Abonnement an. Das bedeutet, dass Sie sich die neueste Version von AutoCAD automatisch aus der Cloud holen können, sobald sie erschienen ist. Damit stehen Sie nun vor der Entscheidung: Als CAD-Manager in einem Großkonzern müssen Sie entscheiden, ob Sie die neueste Version installieren möchten. Denn wegen neuer Funktionen ist ein gewisser Zeitaufwand für die Schulung Ihrer Mitarbeiter erforderlich. Wollen Sie es riskieren, durch den Zeitverlust vorübergehende Nachteile im Vergleich zu Ihrer Konkurrenz auf sich zu nehmen?

Betrachten wir die Situation also mit den Augen des CAD-Managers: Wie würden Sie entscheiden? Würden Sie das Upgrade durchführen?

Die Ausgangssituation

Als CAD-Manager in einem Großkonzern sind normalerweise nicht Sie es, der sich um Upgrades und Softwareinstallationen kümmert. Dafür gibt es eine eigene Abteilung. Dort wird das Upgrade zuerst lokal auf einer eigens abgestellten Arbeitsstation getestet, um sicherzugehen, dass es keine negativen Auswirkungen auf andere Elemente der IT-Umgebung hat, z B. andere Software, das Betriebssystem und vieles andere mehr. Dies sorgt schon einmal für etwas weniger Stress. Jemand anders ist verantwortlich, dass die Software funktioniert, und prüft dies anhand bewährter interner Qualitätssicherungsverfahren.

Außerdem übernimmt die IT-Abteilung die Bereitstellung des Upgrades, üblicherweise mithilfe einer Remotemanagementsoftware störungsfrei im Hintergrund oder über Nacht. In meiner Laufbahn als CAD-Manager und firmeninterner Revit-Koordinator war das sehr hilfreich, besonders wenn gerade wichtige Projekte in Arbeit waren.

So können Sie alle Mitarbeiter schulen

Im Großunternehmen sollten Mitarbeiterschulungen eigentlich weniger Stress verursachen als in einem Kleinbetrieb, aber leider ist das nicht immer der Fall. Wie geht man also am besten vor, wenn alle Mitarbeiter in die neue Version eingelernt werden müssen? Möglicherweise gibt es im Zusammenhang mit dem jährlichen Mitarbeitergespräch bereits ein persönliches Schulungsprogramm für jeden Mitarbeiter, aus dem er die benötigten Kurse auswählen kann. Die Mitarbeiter können auch empfohlene Schulungskurse absolvieren, zum Beispiel Trainings zu den neuen Funktionen in der aktuellen Version von AutoCAD.

Aber wenn es um große Mitarbeiterzahlen geht, ist das Internet wahrscheinlich die beste Option. So bietet Autodesk auf seiner Website und auch innerhalb der Software selbst eine Fülle von Ressourcen zu den neuen Funktionen. Auch spezialisierte Online-Schulungsanbieter wie Lynda.com oder LinkedIn Learning haben Ähnliches im Angebot. Suchen Sie einfach auf diesen Webseiten nach Stichwörtern wie „AutoCAD“ oder „new features“. Es gibt natürlich auch noch zahlreiche andere Anbieter von Online-Kursen. Suchen Sie sich einfach den aus, der Ihnen am besten gefällt.

In Kombination mit geeigneten Unterstützungsmaßnahmen im Unternehmen schaffen Sie ein kompaktes Schulungsangebot, ohne auf die Anwesenheit wichtiger Mitarbeiter verzichten zu müssen, wie dies bei Schulungen außer Haus der Fall wäre. Online- oder cloudbasierte Schulungen sind eine gute Lösung für Großunternehmen. Oft werden sie sogar bevorzugt, weil nicht nur die Schulungsinhalte selbst angeboten werden, sondern ein Learning Management System (LMS) gleich dazu. In einem LMS können Sie den Lernfortschritt überwachen und bequem kontrollieren, ob Ihre Mitarbeiter auch wirklich das gesamte Schulungsprogramm absolvieren. So können Sie sich sicher sein, dass alle Mitarbeiter über die neuen Funktionen in AutoCAD Bescheid wissen und diese korrekt und fachgerecht einsetzen können.

Fazit

Je größer das Unternehmen, für das Sie arbeiten, desto einfacher das AutoCAD-Upgrade. Das ist eine Tatsache. In kleineren Firmen sind die Auswirkungen eines Upgrades viel größer.

Allerdings darf man die menschliche Komponente nicht außer Acht lassen. Vielleicht sträuben sich manche gegen die Aktualisierung auf eine neuere Version von AutoCAD. Vielleicht wirft man Ihnen vor, Änderungen nur um der Änderung willen durchzuführen. Aber trotzdem: Wenn es eine neue Version gibt, dann sollten Sie sie auch nutzen. Lassen Sie sie installieren. Es gibt meist gute Gründe für das Erscheinen einer neuen Version: die wichtigsten Gründe sind die neuen Funktionen, die andere Anwender oder Ihre Mitarbeiter selbst gefordert haben.

Im Rahmen Ihres Abonnements haben Sie die Möglichkeit, bei Bedarf auch ältere (bis zu drei Jahresversionen zurückliegende) Versionen Ihrer Software zu verwenden. Aber bei AutoCAD ist das eigentlich nicht nötig, da Sie auch in der neuesten Version Ihre Datei ganz einfach in einem älteren DWG-Format speichern können. Bei Revit ist das etwas anderes, weil Dateiversionen bei jeder Speicherung automatisch in der neueren Version aktualisiert werden. Aber davon sprechen wir jetzt nicht.

Das Wichtigste ist: Gehen Sie langsam, aber sicher vor. Das bedeutet: Nehmen Sie sich Zeit, legen Sie sich einen Upgrade-Plan zurecht und implementieren Sie ihn mit Methode, nicht mit Hast. Dann werden Sie bemerken, dass Upgrades nicht mit großem Stress verbunden sein müssen.

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