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AUSBAU

Der Panamakanal

Er gilt als eines der sieben Weltwunder der Moderne. Auch ein Jahrhundert nach seiner Eröffnung ist der Panamakanal immer noch eine wichtige Abkürzung für den weltweiten Schiffsverkehr. Mittlerweile ist aber fast die Hälfte aller Frachtschiffe zu groß, um ihn befahren zu können.

In diesem Jahr wird sich mit dem von MWH Global durchgeführten Ausbau alles ändern.

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Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von Radiant Features

 

 

EIN
GIGANTISCHES
PROJEKT

 

Im Jahr 2009 begann das Bauunternehmen MWH Global mit dem Entwurf eines der größten und ambitioniertesten Bauprojekte der Welt: dem Ausbau des Panamakanals.

Das neue Design wird die Kapazität für passierende Schiffe nahezu verdreifachen. Ein wahrer Quantensprung. Bei dem 6 Mrd. USD teuren Megaprojekt steht in diesem Jahr die Eröffnung an. Mit dem Stahl, der verbaut wurde, hätten 26 Eiffel-Türme errichtet werden können. Der verbaute Beton (190.000 t) hätte gar für die Skyline einer Großstadt ausgereicht.

Allgemeine Fragen

 

Allgemeine Fragen

Was ist der Panamakanal?

Eine ungefähr 77 km lange Passage zwischen Atlantischem und Pazifischem Ozean

Warum wurde der Panamakanal gebaut?

Zum schnellen, preiswerten und sicheren Verschiffen von Gütern von einer zur anderen Küste.

Wer hat den Panamakanal gebaut?

Nach einem ersten von Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts unternommenen Versuch wurde er in den Jahren 1904-1914 von den USA gebaut

 

1,8 Mrd. USD

JÄHRLICHE EINNAHMEN AN NUTZUNGSGEBÜHREN

 

140

ANZAHL DER BEDIENTEN HANDELSROUTEN

 

ÜBER 1 MILLIONEN

ANZAHL DER PASSIERENDEN SCHIFFE SEIT ERÖFFNUNG

 

8-10 STUNDEN

ANZAHL DER ZUM PASSIEREN ERFORDERLICHEN STUNDEN

DIE HERAUSFORDERUNG

Der Panamakanal befindet sich auf einer Höhe von 26 m über dem Meeresspiegel. Das entspricht ungefähr neun Stockwerken.

Um den Kanal passieren zu können, müssen die Schiffe eine Schleuse durchfahren, die man sich als gewaltigen Aufzug vorstellen kann. Nach dem Einfahren des Schiffs in die Schleuse wird Wasser aus einem künstlichen See eingepumpt, wodurch das Schiff angehoben wird. Das Schiff passiert anschließend den Kanal und wird durch Schleusen auf der anderen Seite wieder auf Meeresniveau gebracht.

Es erfordert ein Meisterstück der Ingenieurskunst, die riesigen Schiffe von heute mit einer Länge von über 300 m und einer Höhe von über 13 m anzuheben, durch den Kanal zu leiten und auf der anderen Seite wieder in das Meer zu entlassen, ohne die Anlagen zu beschädigen. MWH Global war bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen.

PAZIFIK

GATUN-SEE
26 m / 85 ft

ATLANTIK

Foto mit freundlicher Genehmigung der Panama Canal Authority

DAS PROJEKT

Ausbau des vorhandenen Kanals:
Verbreitern um 21,3 m / 70 ft
Vertiefen um 5,4 m / 18 ft
Verlängern um 121 m / 400 ft

 

Einen neuen Kanal mit 3 neuen Schleusenkammern pro Seite erschaffen

 

Das maximal nutzbare Niveau des Gatun-Sees, der Hauptwasserquelle der Schleusen, anheben

Foto mit freundlicher Genehmigung der Panama Canal Authority
Foto mit freundlicher Genehmigung der Panama Canal Authority
EIN WETTRENNEN
GEGEN DIE REALITÄT

Wie viele Ingenieure braucht man für solch einen Kanal? Mehr als 400, wobei alle unter dem Druck stehen, nicht von den Bauarbeiten eingeholt zu werden.

Bei einem Projekt dieser Größe und Dringlichkeit mussten die Arbeiten an mehreren Stellen gleichzeitig in Angriff genommen werden. Der Aushub musste beginnen, bevor die gesamte Planung abgeschlossen war. Mithilfe von Tiefbau- und Building Information Modeling-Software hat das Team von MWH Global die Baustellen in einem Modell abgebildet und eine Kollisionserkennung durchgeführt, durch die Tausende von Stunden an Nacharbeiten und Millionen von Dollar gespart werden konnten.
 

INGENIEURE AM PROJEKT BETEILIGT

 

KUBIKMETER ERDE AUSGEHOBEN

 

HÖHE DER EINZELNEN SCHLEUSEN

 

TIEFE KANÄLE

„Die größte Herausforderung bestand darin, die hohen Designanforderungen zu erfüllen. Das ist der Panamakanal. Wir konnten uns keinen Fehler leisten. Und die Uhr lief immer weiter.“

– Mike Newbery, Projektleiter, MWH Global

Illustration of boat in canal
Illustration of boat in canal

MEHR NACHHALTIGKEIT IN DER ZUKUNFT

Gibt es bei einem derart gigantischen Projekt Raum für Minimalismus?

Es musste ihn geben. Der Gatun-See dient nicht nur zum Betreiben der Schleusen, er ist zudem eine der Haupttrinkwasserquellen Panamas. Weil der Kanal bereits so viel Trinkwasser verschlang, musste MWH Global eine Möglichkeit finden, die Fahrrinne auszubauen, wodurch eigentlich noch mehr Wasser benötigt würde, und dabei den Wasserverbrauch deutlich einzudämmen.

Wie haben sie das geschafft?

Durch die Einrichtung von drei neuen Wasserspeicherbecken, den größten der Welt, kann MWH Global:

60 % DES VON DEN SCHLEUSEN GENUTZTEN WASSERS RECYCELN
DEN WASSERVERBRAUCH UM 7 % SENKEN, OBWOHL DIE NEUEN SCHLEUSEN DIE 1,5-FACHE GRÖSSE DER ALTEN SCHLEUSEN AUFWEISEN
DIE KAPAZITÄT DES KANALS VERDOPPELN UND DEN WASSERVERBRAUCH VERRINGERN
... und ziemlich viele Bewohner Panamas glücklich machen.

EINE WELT
DER UNTERSCHIEDE?

Mit dem ursprünglichen Bau des Panamakanals veränderte sich der Welthandel. Dank MWH Global wird dies nun wieder geschehen.

Der Ausbau des Panamakanals ist ein globales Projekt mit lokalen Auswirkungen. Es wird geschätzt, dass die Wirtschaft Panamas bis 2025 um das Achtfache wachsen wird. Aber die Auswirkungen reichen weit über Panama hinaus.

Größere Schiffe benötigen größere Häfen. Mehr Fracht bedeutet mehr Aufträge. Die globalen Transportkosten sinken, während die Ströme von Produkten, Getreide und natürlichen Ressourcen steigen.

Der Region wie der Welt insgesamt eröffnen sich damit bessere Zukunftsaussichten, die durch das Zusammenspiel von Planung, Technologie und die Zusammenarbeit multinationaler Unternehmen ermöglicht wurden. Ist das die neue Weltordnung? Bleiben Sie auf dem Laufenden. In der Zwischenzeit möchten wir Sie in der Zukunft des Bauens willkommen heißen.

 

Erfahren Sie mehr über einige der Produkte, die MWH Global bei der Planung des Projekts zum Ausbau des Panamakanals verwendet hat.

 
 

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