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Hier erhalten Sie Definitionen wichtiger Branchenbegriffe, die Sie auf Ihrem Weg zu einer vernetzten BIM-Erfahrung unterstützen.

BIM

BIM, kurz für Building Information Modeling. BIM ist ein kooperatives Verfahren, das die digitale 3D-Darstellung eines Gebäudes mit gewerksspezifischen Informationen umfasst (physische und funktionale Eigenschaften). Dazu gehört auch die Umsetzung eines kooperativen Arbeitsansatzes auf der Grundlage von objektorientierter AEC-Software. Das digitale BIM-Modell bietet einer Vielzahl von Projektbeteiligten Zugriff auf eine gemeinsame Datenbank (über die einfache geometrische Darstellung hinaus) zur Planung, Konstruktion, Realisierung, Verwaltung und Instandhaltung eines Gebäudes oder eines Infrastrukturprojekts.


BIM-Verwaltung

BIM-Verwaltung beschreibt die Art der Organisation von Beziehungen und Aufgaben der unterschiedlichen Projektbeteiligten im Rahmen eines BIM-Prozesses, die sich üblicherweise nach einer bestimmten BIM-Konvention (BIM-Protokoll) richten. Neben der BIM-Verwaltung gibt es den BIM-Manager, der das BIM-Projekt in der jeweiligen Projektphase koordiniert und das BIM-Protokoll erstellt, die Aufsicht über die Arbeitsmethoden führt, bei der Planung hilft, Fehlern zuvorkommt usw.


buildingSMART

Dieser internationale Interessenverband wurde 1996 gegründet, wobei „building“ für eine holistische Auffassung der Konstruktionsumgebung und SMART für die Prinzipien Intelligenz, Interoperabilität und Teamarbeit steht.
1995 setzte sich Autodesk im Rahmen einer privaten Vereinigung von 12 Unternehmen das Ziel, die Vorteile eines interoperablen Ansatzes sichtbar zu machen, der einen umfassenden Informationsaustausch zwischen der Vielzahl objektorientierter Softwareprogramme ermöglicht, die in der Baubranche genutzt werden.
Die International Alliance for Interoperability (IAI) wurde 1996 ins Leben gerufen und in buildingSMART umbenannt, um das Wesen und die Ziele der Organisation besser widerzuspiegeln.


BIM-Ausführungsplan oder BIM-Konvention

Referenzdokumente (Leitfäden) zur Unterstützung bei der BIM-Umsetzung, die Bauunternehmen und (öffentlichen sowie privaten) Bauherren für verschiedene Regionen und Länder zur Verfügung stehen.


Offene Standards

Standardisierte Sprachformate (z. B. IFC, COBie, BCF und gbXML) ermöglichen Interoperabilität im Rahmen eines gemeinsamen Projekts. Offene Standards sind die Voraussetzung dafür, dass die verwendete Software mit dem jeweiligen Format kompatibel ist. Autodesk-Lösungen unterstützen dieses Prinzip der offenen Standards. Ein Architekt, der Autodesk® Revit® nutzt, kann beispielsweise sein digitales BIM-Modell einem Ingenieur bereitstellen, der eine andere Softwareanwendung nutzt, die ebenfalls offene Standards wie das IFC-Dateiformat (Industry Formation Classes) unterstützt.


IFC (IFC4)

IFC (Industry Foundation Classes) ist ein Dateiformat, das zum Datenaustausch im Rahmen des BIM-Prozesses verwendet wird. Als ISO-Norm 16739, die von zahlreichen Softwarehändlern umgesetzt wird, ermöglicht IFC allen Projektbeteiligten die Kommunikation und den Datenaustausch in Echtzeit. Seit seiner Erfindung im Jahr 1997 hat das Dateiformat viele Veränderungen durchlebt. Erst kürzlich, im Jahr 2013, wurde IFC4 als ISO-Norm anerkannt. IFC verbessert die einheitliche Interpretation und Nutzbarkeit des Modells um ein Vielfaches und erhöht die Anzahl der verfügbaren Objekttypen.


Interoperabilität

Dieser Vorteil ermöglicht Benutzern einer Software den Austausch von Daten mit anderen Programmen im Rahmen einer gemeinsamen Standardmethode für den Datenaustausch. Dies trifft auf zahlreiche BIM-Softwareprogramme von Autodesk zu, darunter Revit®, Navisworks®, BIM 360™ Glue, InfraWorks® 360, AutoCAD® Civil 3D® und Inventor®. Diese Lösungen sind interoperabel oder – anders gesagt: Sie nehmen am openBIM®-Programm teil. Dank der Nutzung des offenen Import- und Exportdateiformats IFC können Architekten, Ingenieure und Bauunternehmer mit dieser Software Daten in BIM-Objekte einbinden und die eigenen Modelle gemeinsam mit anderen nutzen.


Digitales Modell

Eine geometrische 3D-Darstellung zur Analyse, Steuerung und Verhaltens- und Leistungssimulation eines Objekts oder einer Gruppe von Objekten. Um diese erweiterten Analysefunktionen nutzbar zu machen, ist jedes Element mit Eigenschaftsinformationen ausgestattet: Dies bezeichnet man als digitales oder BIM-Modell.


openBIM® (buildingSMART International)

openBIM® ist ein kooperativer Ansatz für die gemeinsame Planung, Bauausführung und den Betrieb von Gebäuden auf der Grundlage von offenen Standards und Arbeitsabläufen. openBIM® ist eine Initiative von buildingSMART und mehreren führenden Softwarehändlern, die das Datenmodell von buildingSMART verwenden. Zu den openBIM®-Formaten zählen unter anderem IFC und COBie. Alle Projektbeteiligten können Daten gewerksübergreifend austauschen, unabhängig von der verwendeten 3D-Software.


Open BIM™ (Marketingprogramm)

Ein Konkurrenzkonzept zum openBIM-Format von buildingSMART International heißt ebenfalls „Open BIM“. Der Name unterscheidet sich lediglich durch die Großschreibung und das Leerzeichen. Die Verwechslungsgefahr ist beabsichtigt. Hinter diesem Marketingprogramm steht eine Gruppe von BIM-Softwarehändlern, die damit gemeinsam ihre Angebote bewerben. Es imitiert das Logo von openBIM in der Absicht, vom Ansehen eines renommierten unabhängigen Non-Profit-Normungsverbands (buildingSMART International) zu profitieren und die Möglichkeit einer Verwechslung als Wettbewerbsvorteil zu nutzen.


IFC-Viewer

Mit diesem Werkzeug kann ein BIM-Modell außerhalb seiner ursprünglichen Designanwendung visualisiert und analysiert werden. Es ermöglicht sowohl die Darstellung des gesamten Modells als auch isolierter oder ausgewählter Elementtypen oder -layer.