home login search menu close-circle arrow-dropdown-up arrow-dropdown arrow-down arrow-up close hide show info jump-link play tip external fullscreen share view arrow-cta arrow-button button-dropdown button-download facebook youtube twitter tumblr pinterest instagram googleplus linkedin email blog lock pencil alert download check comments image-carousel-arrow-right show-thick image-carousel-arrow-left user-profile file-upload-drag return cta-go-arrow-circle circle circle-o circle-o-thin square square-o square-o-thin triangle triangle-o triangle-o-thin square-rounded square-rounded-o square-rounded-o-thin cta-go-arrow alert-exclamation close-thick hide-thick education-students globe-international cloud sign-in sign-out target-audience class-materials filter description key-learning pdf-file ppt-file zip-file plus-thick three-circle-triangle transcript-outline

Keyboard ALT + g to toggle grid overlay

Autodesk: Welche Anwendungen kommen bei Ihnen zum Einsatz?

Thibaut Robert: Das ganze Team bei L-BA ist mit den Autodesk BIM-Suites ausgestattet: Revit und Navisworks für die Projektprüfung und als Ergänzung auch Dynamo. Erweitert haben wir diese Programme um eine Reihe von Viewern, um so komplett mit OpenBIM® arbeiten zu können. Kürzlich haben wir zusammen mit einem anderen Büro an einer Ausschreibung teilgenommen. Sie benutzten eine andere Software, nicht aus dem Hause Autodesk. Da haben wir anfänglich ein bisschen herumexperimentiert, bis wir uns auf effiziente und durchgängige Abläufe einigen konnten. Obwohl wir den Auftrag nicht bekommen haben, so hat die Zusammenarbeit doch dank der Autodesk-Lösungen sehr gut geklappt.

Autodesk: Helfen Ihnen unsere Tools bei der Verbesserung Ihrer Arbeitsabläufe?

Thibaut Robert: Ja. Sehr gut ist beispielsweise die Open-Source-Engine IFC 2016 für Revit. Man kann damit die Exportparameter präzise festlegen, was vor allem dann nützlich ist, wenn man mit Teams arbeitet, die noch nicht auf BIM umgestiegen sind. Darüber hinaus hilft es uns, unsere eigenen Schwächen zu verstehen – und auch die der Software – und das hilft uns wiederum, unsere Arbeitspraktiken ständig zu verbessern.

Autodesk: Können Sie uns ein Beispiel nennen, bei dem die Interoperabilität gut funktioniert hat?

Thibaut Robert: Wir haben den Zuschlag für den Bau einer Schulmensa aus Holz in Lille bekommen. Dabei haben wir BIM Manager eingesetzt und mit einem Architekturbüro in Dijon „auf Distanz“ gearbeitet. Wir haben Autodesk-Lösungen benutzt, vor allem Autodesk MEP und die Structural Engineering-Produkte, und wir haben parallel dazu mit der Arbeit am digitalen Gebäudemodell begonnen. Allerdings wollten wir dazu nicht den BIM-Server von Autodesk verwenden, der stark auf die einzelnen Gewerke ausgerichtet ist. Ich persönlich ziehe eine breiter ausgerichtete Praxis vor, weil man dann mühelos mit allen Beteiligten kooperieren kann. Ich kann nur sagen, dass derzeit alles wunderbar läuft!
Im Rahmen eines anderen Holzbauprojekts mit Passivbauweise, bei dem 17 Sozialwohnungen in Enghien-les-Bains gebaut werden, begleiten wir ein Architekturbüro für Tragwerksplanung, das Cadwork verwendet. Gleichzeitig arbeite ich mit einem Hydraulikexperten zusammen, der seine Modelle mit einem Plug-in für Revit erstellt hat: Er hat unsere Architektur über die Projektstruktur in seiner eigenen Lösung gelegt, und dann die Gebäudeabmessungen aufgrund unseres Modells auf intelligente Weise kalkuliert. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass eine junge Architektin, die erst vor Kurzem bei uns eingetreten ist, die geometrischen Abhängigkeiten direkt grafisch darstellen und sich gleichzeitig mit der Nutzung von BIM vertraut machen kann. Und das ist der eigentliche Vorteil der digitalen Modellierung: das Zusammenspiel der verschiedenen fachlichen Kompetenzen.

Autodesk: Und wie stehen Sie zu IFC?

Thibaut Robert: Für mich ist dieser Standard unverzichtbar. Zum einen, weil es das einzige wirklich interoperable Format ist, zum anderen, weil man genau zurückverfolgen und festmachen kann, von wem die Daten stammen. Das heißt, mit diesem Standard ist jeder verpflichtet, Verantwortung für die Daten zu übernehmen, die er beiträgt. Das ist eine gute Sache. Und wer immer noch Zweifel haben sollte: Aus meiner Sicht funktionieren die IFC-Standards sehr gut.