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Louis Paillard


Nicolas Land

Autodesk: Können Sie uns dieses außergewöhnliche Projekt kurz vorstellen?

Nicolas Land: Dies ist das erste neue Wohngebäude in La Défense seit 30 Jahren! Der Bauherr, NEXITY, erhielt die Genehmigung zum Bau eines gemischt genutzten Wohnturms mit einer Höhe von 77 m (nicht als Hochhaus klassifiziert). Die ersten zehn Etagen sind für 168 Studentenwohnungen vorgesehen und die zehn darüber liegenden Etagen für 112 weitere Wohneinheiten. Dies ist ein Projekt in einer sehr komplexen Umgebung. Eine der größten Herausforderungen liegt im Gelände, da dieser Turm über drei Tunneln der RER-Linie A liegt, weswegen wir gezwungen waren, eine Überbrückung zu konstruieren.

Autodesk: Wie optimiert BIM Ihre Arbeit?

Nicolas Land: Seit drei Jahren benutzen wir für alle unsere Projekte ein digitales Modell, das wir mit Revit entwerfen. Dieses Verfahren ermöglicht es uns, einfach und schnell alle Probleme zu erfassen. Dank des openBIM®-Verfahrens und des digitalen Modells kommunizieren und kooperieren wir mit unseren Partnern in Echtzeit an einer einzigen Datei, dem Gebäudedatenmodell. Alle Beteiligten arbeiten interaktiv in einer gemeinsamen Arbeitsfläche, was uns eine durchgängige, transparente Kooperation sowohl mit internen als auch externen Partnern ermöglicht. Revit gestattet uns auch die unmittelbare Visualisierung des gesamten Projekts, sodass wir sofort sämtliche Herausforderungen im Blick haben. Dieses Werkzeug, das im Prinzip eine Datenbank ist, versetzt uns in die Lage, alle Gebäudedaten zu extrahieren und zu beziffern. Bei diesem derzeit in Ausführung befindlichen Projekt halten wir regelmäßige Treffen vor Ort mit dem Generalunternehmer, Bouygues Construction Habitat Résidentiel, und den Unterauftragnehmern ab. Wir visualisieren das 3D-Modell auf einem riesigen Bildschirm, was uns die Möglichkeit gibt, alle etwaigen Probleme sofort zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten – alles in Echtzeit.

Autodesk: Nutzen Sie die Interoperabilitätsfunktionen voll aus?

Nicolas Land: Ja, denn eine der Stärken von Revit ist ja gerade der Austausch von IFC-Dateien. Auf diese Weise sind die verschiedenen Programme vollkommen kompatibel. Wenn einer der Beteiligten mit einer anderen Software arbeitet, können wir die Daten exportieren und diese problemlos in unser Modell integrieren. Dieser kooperative Modus ermöglicht einerseits die Verbesserung der Kommunikation zwischen den Partnern sowie eine komplett transparente und nahtlose Arbeitsweise und andererseits eine Reduzierung der möglichen Fehler auf der Baustelle. Erfahrungsgemäß können wir sagen, dass das Fehlerpotenzial sich um 80 % verringert.
Dieser innovative Ansatz ermöglicht den Architekten, ihr Handwerk besser in den Griff zu bekommen und den Platz für sich zu beanspruchen, der ihnen im Rahmen solcher Projekte gebührt.